Sauna-Holzarten im Vergleich

12 Holzarten für Sauna und Fasssauna — bewertet nach Haltbarkeit, Harzgehalt, Preis, Wärmeleitfähigkeit und Optik. Sortier- und filterbar.

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📊 Alle Holzarten auf einen Blick

Holzart Haltbarkeit Harzgehalt Wärme Optik Preis Gesamt

Das beste Holz für die Sauna: Der vollständige Ratgeber

Die Wahl der Holzart bestimmt Langlebigkeit, Komfort und Optik deiner Sauna. Nicht jedes Holz eignet sich gleich gut — entscheidend sind der Harzgehalt (je weniger, desto besser für Innenflächen), die Wärmeleitfähigkeit (niedrig = angenehm auf der Haut) und die natürliche Resistenz gegen Feuchtigkeit.

Harzarme Hölzer für den Innenraum

Für Sitzbänke und Rückenlehnen eignen sich Espe (Aspen), Erle und Linde am besten — sie sind praktisch harzfrei und bleiben auch bei 90 °C angenehm auf der Haut. Zedernholz (Red Cedar) ist ebenfalls harzarm und duftet wunderbar, liegt aber preislich deutlich höher.

Robuste Hölzer für den Außenbereich

Fasssaunen und Gartensaunen brauchen witterungsbeständiges Holz. Hier dominieren Thermoholz (thermisch behandelte Fichte/Kiefer), Zedernholz und Lärche. Thermoholz bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Die thermische Behandlung (190-220 °C) reduziert die Feuchtaufnahme um 50-70 % und eliminiert Harz.

Der Preis-Faktor

Die Preisspanne ist enorm: Von 15-20 €/lfm für Fichtenholz bis zu 80-120 €/lfm für Red Cedar oder Zirbe. Thermoholz liegt mit 35-55 €/lfm im Mittelfeld und bietet für die meisten Anwendungen das beste Gesamtpaket.

Häufig gestellte Fragen

Welches Holz ist am besten für eine Fasssauna?

Für die Außenhülle: Thermofichte oder Thermokiefer (beste Preis-Leistung). Für Premium: Red Cedar. Für die Innenausstattung (Bänke): Espe oder Erle — harzfrei und wärmeisolierend.

Warum ist harzfreies Holz für Saunabänke wichtig?

Bei Temperaturen über 60 °C kann Harz aus dem Holz austreten — das klebt auf der Haut und kann Verbrennungen verursachen. Harzarme Hölzer wie Espe, Erle oder Linde sind deshalb Standard für Kontaktflächen.

Lohnt sich der Aufpreis für Zedernholz?

Ja, wenn dir Optik, Duft und maximale Haltbarkeit wichtig sind. Red Cedar hält 20-30 Jahre ohne chemischen Holzschutz. Thermoholz kommt auf 15-20 Jahre bei ca. 40 % weniger Kosten — die wirtschaftlichere Wahl für die meisten.

Was ist Thermoholz genau?

Holz, das bei 190-220 °C unter Sauerstoffausschluss erhitzt wurde. Dadurch wird es dimensionsstabiler, resistenter gegen Pilze und Fäulnis, und das Harz wird vollständig abgebaut. Die Farbe wird dunkler (karamell bis schokoladenbraun).