Balkonsauna 🌿: Die ultimative Anleitung für Entspannung und Wohlbefinden
Stell dir vor: Du öffnest die Balkontür, trittst in deine eigene heiße Sauna – und das direkt über den Dächern der Stadt, ohne lange Anfahrt, ohne Wartezeiten, ganz für dich allein. Was früher nur Besitzern großer Gärten vorbehalten war, ist heute auch auf wenigen Quadratmetern möglich.
Eine Balkonsauna ist eine kleine, platzsparende Sauna, die speziell für den Einsatz auf Balkonen konzipiert ist und Entspannung, Stressabbau und eine Verbesserung der Hautgesundheit bietet. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Gartensauna liegt in der kompakten Bauweise: Moderne Modelle sind so konstruiert, dass sie selbst auf einem Standardbalkon mit vier bis sechs Quadratmetern Platz finden – ohne auf die wohltuende Wärme verzichten zu müssen.
Immer mehr Menschen in Deutschland entdecken die Balkonsauna als smarte Alternative zum klassischen Saunabesuch. Die Gründe liegen auf der Hand: Du sparst nicht nur Zeit und Geld für den Eintritt ins Fitnessstudio, sondern genießt deine Auszeit genau dann, wenn du sie brauchst – ob früh morgens vor der Arbeit oder spätabends nach einem langen Tag. Die regelmäßige Nutzung stärkt nachweislich das Immunsystem, fördert die Durchblutung und hilft dabei, Muskelverspannungen zu lösen.
Doch bevor du dir einfach eine Kabine auf den Balkon stellst, gibt es einige wichtige Punkte zu bedenken: Traglast, Genehmigungspflicht, Stromanschluss und die richtige Modellwahl spielen eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst – von den besten Modellen über technische Voraussetzungen bis hin zu praktischen Tipps für den Alltag. So wird deine Balkonsauna nicht nur ein Genuss, sondern auch eine sichere und langlebige Investition in dein Wohlbefinden.
🔥 Welche Sauna eignet sich für den Balkon?
Wer von einer eigenen Sauna träumt, aber weder Keller noch Garten zur Verfügung hat, denkt früher oder später über eine Balkonsauna nach. Der Balkon ist dabei kein schlechter Kompromiss – er ist echtes Potenzial. Allerdings stellt er besondere Anforderungen an die Wahl des richtigen Sauna-Typs. Nicht jede Sauna lässt sich einfach auf dem Balkon aufstellen. Größe, Gewicht, Stromanschluss und Wetterfestigkeit spielen eine zentrale Rolle, bevor man eine Entscheidung trifft. Wer vorschnell kauft, riskiert eine teure Fehlplanung – oder im schlimmsten Fall eine Sauna, die statisch schlicht nicht tragbar ist.
Überblick über verschiedene Sauna-Typen
Im Wesentlichen kommen für den Balkon drei Sauna-Varianten infrage: die klassische Fasssauna, die kompakte Infrarotkabine und die Dampfsauna. Jede dieser Varianten hat ihre eigenen Stärken und spezifische Anforderungen, die zum vorhandenen Balkon passen müssen. Die richtige Wahl hängt weniger von persönlichem Geschmack ab als von den handfesten baulichen Gegebenheiten.
Die Infrarotkabine ist die beliebteste Wahl für Balkone, denn sie ist leicht, kompakt und benötigt keinen speziellen Ofen oder eine wasserführende Infrastruktur. Infrarotkabinen arbeiten mit Wärmestrahlung, die direkt auf den Körper einwirkt – ähnlich wie Sonnenwärme. Die Temperatur liegt dabei deutlich niedriger als in einer klassischen finnischen Sauna, was sie auch für Personen mit empfindlichem Kreislauf attraktiv macht. Eine Infrarotkabine 2 Personen bietet ausreichend Platz für gemeinsame Entspannungseinheiten ohne übermäßigen Flächenbedarf. Auf einem Balkon ab etwa 4 bis 5 Quadratmetern Nutzfläche ist eine solche Kabine realistisch unterzubringen – vorausgesetzt, die Traglast des Balkons wurde geprüft und ist ausreichend dokumentiert. Ein weiterer Vorteil: Viele Infrarotkabinen lassen sich mit einem handelsüblichen Haushaltsstromkreis betreiben und sind damit ohne Elektriker-Eingriff nutzbar.
Die Fasssauna ist optisch ein echter Hingucker und bietet das authentische Saunaerlebnis, wie es die Finnische Sauna Tradition seit Jahrhunderten kennt: hohe Temperaturen, Dampf durch Aufgüsse und eine tiefgreifende Wirkung auf Muskulatur und Wohlbefinden. Fasssaunen sind in ihrer zylindrischen Form platzsparend und können auf vielen Balkonen ab 6 bis 8 Quadratmetern aufgestellt werden. Der entscheidende Haken: Sie wiegen je nach Holzart und Ausstattung zwischen 200 und 500 Kilogramm und stellen damit hohe Anforderungen an die Tragfähigkeit des Balkons. Hier ist ein Gutachten durch einen zugelassenen Statiker nicht optional, sondern unbedingt erforderlich. Grundlegende Informationen zur Genehmigungspflicht liefert der Ratgeber zur Gartensauna Baugenehmigung, der viele der gleichen rechtlichen Aspekte abdeckt, die auch für eine Balkonsauna in Deutschland, Österreich und der Schweiz relevant sind. Unterschätzt werden darf außerdem der Schornstein oder Rauchabzug, falls man mit einem Holzofen heizt – auf einem Balkon ist das in den meisten Fällen nicht realisierbar, weshalb elektrische Öfen hier die sicherere Wahl sind.
Die Dampfsauna – auch Dampfbad oder Hamam-Kabine genannt – funktioniert mit feuchter Wärme und bewegt sich im Temperaturbereich zwischen 40 und 55 Grad Celsius. Sie ist besonders schonend für die Atemwege und eignet sich hervorragend für Menschen, die unter Erkältungsbeschwerden leiden. Wie ein Dampfbad bei Erkältung konkret helfen kann, erklärt ein eigener Ratgeber ausführlich. Auf dem Balkon ist die Dampfsauna allerdings die anspruchsvollste Variante: Sie benötigt einen Wasseranschluss oder zumindest ein ausreichendes Reservoir sowie eine absolut zuverlässige Abdichtung gegen Feuchtigkeit. Wer keinen geeigneten Wasseranschluss auf dem Balkon hat, wird hier schnell an praktische Grenzen stoßen.
Größe und Platzbedarf sind bei jeder Balkonsauna das entscheidende Auswahlkriterium. Schon vor dem Kauf sollte man die verfügbare Fläche exakt ausmessen – und dabei nicht vergessen, dass rund um die Sauna Bewegungsfreiheit nötig ist: zum Eintreten, zum Lüften, zum Ablegen von Handtüchern und Schuhen. Als Orientierung gilt: Eine Einsitzer-Infrarotkabine benötigt ab ca. 1,0 × 1,0 Meter Grundfläche, eine Zweisitzer-Lösung ab ca. 1,2 × 1,0 Meter, während eine kompakte Fasssauna mindestens 1,8 × 1,8 Meter einplanen sollte – zuzüglich Sicherheitsabstand zu Wänden und Geländer.
Material und Ausstattung unterscheiden sich je nach Sauna-Typ erheblich. Infrarotkabinen bestehen häufig aus Hemlock-Fichte oder kanadischer Zeder – beides ist leicht und gut isolierend, aber nicht automatisch für Dauerexposition im Freien geeignet. Wer seine Infrarotkabine dauerhaft auf dem Balkon stehen lassen möchte, sollte auf Modelle achten, die speziell für den Außenbereich konzipiert wurden oder sich durch eine geeignete Schutzhülle ergänzen lassen. Fasssaunen hingegen bestehen meist aus massivem Lärchenholz oder nordischer Fichte, die von Natur aus robuster gegenüber Nässe und Temperaturschwankungen sind. Ein Dach oder ein Wetterschutz über der Fasssauna verlängert die Lebensdauer zusätzlich erheblich und schützt das Holz vor Grauschleier und Rissbildung.
Die regelmäßige Nutzung einer Balkonsauna bringt übrigens nicht nur Entspannung, sondern auch nachweisliche Gesundheitsvorteile. Wer Sauna regelmäßig nutzt, kann damit aktiv etwas für seinen Stoffwechsel und seine Körperzusammensetzung tun – der Ratgeber zu Sauna Abnehmen liefert dazu wissenschaftlich fundierte Hintergründe. Zusammenfassend gilt: Für die meisten Balkone ist die Infrarotkabine die pragmatischste Wahl – sie vereint kompakte Abmessungen, geringes Gewicht und einfache Installation. Wer mehr Platz und eine ausreichend hohe Traglast hat, gewinnt mit einer Fasssauna das authentischere Saunaerlebnis. Entscheidend ist in jedem Fall eine sorgfältige Vorplanung, bevor auch nur ein einziger Cent investiert wird.
📊 Vor- und Nachteile der Mini-Sauna im Vergleich
Wer eine Balkonsauna kaufen möchte, steht vor einer wichtigen Entscheidung: Ist die kompakte Kabine wirklich das Richtige, oder wäre eine andere Saunaform langfristig sinnvoller? Um diese Frage fundiert zu beantworten, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf beide Seiten der Medaille. Mini-Saunen für den Balkon haben in den letzten Jahren enormen Zulauf erfahren – nicht ohne Grund. Doch genauso wie jedes andere Produkt bringen sie neben ihren Stärken auch Einschränkungen mit sich, über die man sich vor dem Kauf im Klaren sein sollte. Wer die Entscheidung bewusst trifft, wird langfristig deutlich mehr Freude an seiner Anlage haben als jemand, der sich von Werbeversprechen leiten lässt.

Vorteile der Mini-Sauna
Der wohl bedeutendste Vorteil einer Balkonsauna liegt in ihrer herausragenden Energieeffizienz. Während eine klassische Sauna mit sechs bis acht Quadratmetern Grundfläche erheblich mehr Heizleistung benötigt, kommt eine Mini-Sauna aufgrund ihres deutlich kleineren Innenvolumens mit einem Bruchteil der Energie aus. Die gewünschte Betriebstemperatur von 80 bis 100 Grad Celsius ist in der Regel nach 20 bis 30 Minuten erreicht – bei hochwertiger Isolierung bleibt die Wärme zudem effektiv gespeichert und muss nicht ständig nachgeheizt werden. Das schlägt sich spürbar auf der Stromrechnung nieder und macht die Balkonsauna gerade für Personen attraktiv, die regelmäßig – also mehrmals wöchentlich – saunieren möchten, ohne dabei ein schlechtes Gewissen beim Blick auf den Energiezähler zu entwickeln.
Eng damit verbunden ist der geringe Platzbedarf. Wer in einer Stadtwohnung lebt und keinen Garten besitzt, dem bleibt der Traum von einer eigenen Sauna nach klassischem Vorbild oft verwehrt. Die Balkonsauna überbrückt diese Lücke elegant: Schon auf einem Balkon mit vier bis fünf Quadratmetern Nutzfläche lässt sich eine solche Kabine aufstellen, ohne den gesamten Außenbereich zu blockieren. Dabei sollte man wissen, dass sich die Balkonsauna in puncto Schwitzerlebnis klar von einer reinen Infrarotkabine für 2 Personen unterscheidet: Sie bietet echte Aufguss-Möglichkeiten mit Wasserdampf und hohen Temperaturen, die der Strahlungswärme der Infrarotvariante in Intensität und Authentizität klar überlegen sind. Wer das ursprüngliche Saunagefühl liebt, ist mit der Balkonsauna deshalb besser bedient.
Hinzu kommt der nachgewiesene gesundheitliche Nutzen, der sich mit einer Balkonsauna besonders gut in den Alltag integrieren lässt. Regelmäßige Saunagänge stärken das Immunsystem, fördern die Durchblutung und verbessern die Regeneration nach Sport. Studien zeigen zudem, dass häufiges Saunieren beim Sauna Abnehmen unterstützend wirken kann – insbesondere in Kombination mit einem aktiven Lebensstil. Der entscheidende Hebel ist dabei die Zugänglichkeit: Wer die Sauna direkt auf dem Balkon hat und keine langen Wege auf sich nehmen muss, neigt erfahrungsgemäß zu deutlich häufigerem Saunieren – und schöpft damit den gesundheitlichen Nutzen weit konsequenter aus als jemand, der einmal wöchentlich ins Thermalbad fährt.
Auch in Sachen Flexibilität beim Aufbau punkten moderne Balkonsaunen überzeugend. Die meisten Modelle sind modular konzipiert, lassen sich ohne tiefgreifende Handwerkskenntnisse montieren und können bei einem Umzug wieder demontiert und mitgenommen werden. Das unterscheidet sie fundamental von fest verbauten Anlagen, bei denen man – ähnlich wie beim aufwendigen Sauna selber bauen mit Wandaufbau – eine langfristige, kaum reversible Entscheidung trifft. Für Mieter oder Menschen, die ihren Wohnort in absehbarer Zeit wechseln könnten, ist das ein echter Pluspunkt.
Nachteile der Mini-Sauna
Trotz all dieser Vorzüge gibt es Einschränkungen, die man nicht ignorieren sollte. Der offensichtlichste Nachteil: die begrenzte Kapazität. Die meisten Balkonsaunen sind auf eine, maximal zwei Personen ausgelegt. Wer regelmäßig mit der Familie oder Freunden saunieren möchte, wird hier schnell an Grenzen stoßen. Das gesellige Saunaerlebnis, das man aus finnischen Badehäusern oder einem großzügigen Saunahaus mit Vorraum und Dusche kennt, lässt sich in einer Mini-Kabine nur schwer reproduzieren. Das gemeinsame Abkühlen, das Verweilen in einem Ruheraum, das entspannte Gespräch zwischen zwei Aufgüssen – all das entfällt oder ist stark eingeschränkt.
Ein weiterer kritischer Aspekt ist die Tragfähigkeit des Balkons. Nicht jeder Balkon eignet sich für eine Sauna. Das Eigengewicht der Kabine zuzüglich der Betriebslasten kann schnell mehrere hundert Kilogramm erreichen, und ältere Balkone in Bestandsgebäuden sind häufig nicht auf solche Lasten ausgelegt. Vor dem Kauf sollte deshalb unbedingt ein Statiker hinzugezogen werden. Darüber hinaus kann je nach Bundesland und Gemeinde sogar eine Genehmigungspflicht bestehen – das ist ähnlich wie bei der Gartensauna Baugenehmigung, wo die Regelungen stark variieren und im schlimmsten Fall zum Rückbau zwingen können. Wer diese Hausaufgaben nicht macht, riskiert teure Überraschungen.
Auch das Witterungsmanagement erfordert konsequente Pflege. Balkonsaunen sind zwar auf den Außeneinsatz ausgelegt, müssen aber regelmäßig gewartet und bei Bedarf vor extremen Witterungsbedingungen geschützt werden – insbesondere bei anhaltendem Frost oder dauerhafter Nässe. Hochwertige Hölzer wie Thermoholz oder nordische Fichte bieten eine bessere Resistenz, sind aber nicht unverwüstlich. Wer auf regelmäßige Pflege verzichtet, riskiert vorzeitigen Materialverschleiß und Funktionsverlust. Ergänzend sei noch erwähnt, dass der feuchte Dampf der Sauna sich in der Wechselwirkung mit dem Winter-Klima anders verhält als bei Innenanlagen – wer hier unsicher ist, sollte sich mit einem Fachbetrieb beraten.
Schließlich ist da noch die Frage der Nachbarschaft. Saunieren erzeugt Dampf, Wärme und gelegentlich auch Gerüche, die in dicht bebauten Wohnanlagen zu Spannungen führen können. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, sollte vorab das Gespräch mit der Hausverwaltung und gegebenenfalls den Nachbarn suchen. Als ergänzende Wellness-Alternative für empfindliche Tage – etwa bei Erkältungsanzeichen – bietet übrigens das Dampfbad bei Erkältung eine schonendere Option, die weniger Aufwand erfordert und den Kreislauf nicht so stark beansprucht.
Unterm Strich ist die Balkonsauna keine Notlösung für Menschen, denen eine „richtige
💡 Ihre Vorteile mit einer Balkonsauna
Gesundheitliche Vorteile
Eine Balkonsauna bietet weit mehr als angenehme Wärme — sie ist eine echte Investition in Ihre Gesundheit. Wer regelmäßig schwitzt, stärkt sein Immunsystem, fördert die Durchblutung und unterstützt natürliche Entgiftungsprozesse des Körpers. Gerade in der modernen Zeit, in der Stress und Bewegungsmangel allgegenwärtig sind, bietet die heimische Sauna auf dem Balkon eine unmittelbar zugängliche Lösung, um aktiv etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun — ganz ohne Mitgliedschaft, Anfahrt oder Wartezeiten im öffentlichen Saunabetrieb.
Die wohltuende Hitze regt die Schweißproduktion an und öffnet die Poren der Haut. Das hat einen direkten reinigenden Effekt, denn Talg, abgestorbene Hautzellen und oberflächliche Verunreinigungen werden ausgespült. Wer unter Hautproblemen leidet, findet in regelmäßigen Saunagängen eine natürliche Unterstützung — mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber über Sauna Bei Akne. Die verbesserte Mikrozirkulation sorgt außerdem dafür, dass die Haut besser mit Nährstoffen versorgt wird, was auf Dauer zu einem frischeren, gleichmäßigeren Hautbild führt. Regelmäßige Sitzungen können zudem dabei helfen, den Teint zu verfeinern und die natürliche Schutzbarriere der Haut zu stärken.
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist der Einfluss auf den Stoffwechsel. Beim Saunagang arbeitet das Herz-Kreislauf-System ähnlich wie bei moderatem Sport: Die Herzfrequenz steigt, der Kreislauf wird angeregt, und der Körper verbrennt dabei Energie. Natürlich ersetzt die Sauna kein aktives Training, doch als ergänzende Maßnahme ist sie durchaus sinnvoll. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Saunagänge das Körpergewicht positiv beeinflussen können, findet hilfreiche Hintergrundinformationen in unserem Beitrag über Sauna Abnehmen. Wichtig dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Saunagang, um den Kreislauf zu stabilisieren.
Besonders im Herbst und Winter, wenn Erkältungswellen durch Büros und Schulen ziehen, zeigt sich ein weiterer Vorteil der heimischen Sauna: Wer regelmäßig schwitzt, härtet sich ab. Die wechselnde thermische Belastung — heiße Kabine, anschließende Abkühlung — trainiert das vegetative Nervensystem und stärkt die körpereigene Abwehr spürbar. Wer dennoch unter einem grippalen Infekt leidet und feuchte Wärme bevorzugt, findet im Dampfbad Erkaeltung eine wohltuende Alternative, die die Schleimhäute befeuchtet und die Atemwege befreit.
Entspannung und Wohlbefinden
Neben den körperlichen Vorteilen ist der psychische Nutzen einer Balkonsauna kaum zu überschätzen. Chronischer Stress gilt als eine der größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit — und die Sauna ist eines der wirksamsten natürlichen Gegenmittel. Die intensive Hitze bewirkt eine tiefe Entspannung der Muskulatur, der Puls beruhigt sich nach dem Abkühlen, und das Gehirn schüttet vermehrt Endorphine aus. Das Ergebnis ist ein Gefühl tiefer Ruhe und innerer Ausgeglichenheit, das oft noch Stunden nach dem Saunagang anhält.
Das Besondere an einer Balkonsauna ist die Intimität des eigenen Zuhauses. Man bestimmt selbst, wann man schwitzt, wie lange, bei welcher Temperatur und ob man allein oder zu zweit entspannt. Für Paare ist zum Beispiel eine kompakte Infrarotkabine 2 Personen eine hervorragende Möglichkeit, gemeinsame Auszeiten fest in den Alltag zu integrieren, ohne auf öffentliche Saunaanlagen angewiesen zu sein. Die Flexibilität ist dabei ein entscheidender Trumpf: Ob nach dem Feierabend, am Wochenendmorgen oder an einem verregneten Herbstnachmittag — die Balkonsauna ist immer bereit.
Auch der kulturelle Aspekt des Saunierens bereichert das Wohlbefinden. Die Tradition des gemeinschaftlichen oder rituellen Schwitzens reicht Jahrhunderte zurück und ist tief in der nordeuropäischen Lebensweise verwurzelt. Wer sich intensiver mit der Geschichte und Bedeutung dieser Praxis beschäftigen möchte, dem empfehlen wir unseren ausführlichen Beitrag zur Finnische Sauna Tradition — denn zu wissen, welch tiefe Wurzeln das eigene Wellnessritual hat, bereichert das Erlebnis auf besondere Weise und lässt jeden Saunagang zu einem bewussteren Akt der Selbstfürsorge werden.
Die Entscheidung für eine Balkonsauna ist dabei nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern auch der baulichen Gegebenheiten. Im Gegensatz zu einem freistehenden Außengebäude entfallen bei mobilen Balkonsaunen in der Regel aufwendige Genehmigungsverfahren. Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, eine Saunakabine dauerhaft aufzustellen oder gar ein kleines Saunagebäude im Garten zu errichten, sollte sich vorab über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren — unser Artikel zur Gartensauna Baugenehmigung gibt einen fundierten Überblick über die geltenden Regelungen je nach Bundesland und Nutzungsart.
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Eine Balkonsauna vereint gesundheitliche Wirksamkeit mit persönlicher Freiheit. Sie pflegt die Haut, stärkt das Immunsystem, fördert erholsamen Schlaf, baut nachweislich Stress ab und steigert die Lebensqualität spürbar — und das alles im eigenen Zuhause, zu jeder Jahreszeit und vollständig nach dem eigenen Rhythmus. Wer einmal den Komfort einer privaten Schwitzstube erlebt hat, möchte ihn nicht mehr missen.
🛒 Pflege & Wartung der Balkonsauna
Eine Balkonsauna ist eine Investition in Gesundheit und Wohlbefinden – und wie jede Investition möchte sie gut gepflegt sein. Wer seine Sauna regelmäßig reinigt und wartet, sichert nicht nur die Hygiene beim Saunieren, sondern verlängert die Lebensdauer der Kabine erheblich. Das Holz, die Technik und die Dichtungen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit, Schweiß und Temperaturwechsel. Mit den richtigen Pflegemaßnahmen bleibt deine Balkonsauna über viele Jahre in einwandfreiem Zustand – und du profitierst weiterhin von all jenen Gesundheitsvorzügen, die das regelmäßige Schwitzen mit sich bringt, etwa wenn du die Sauna gezielt zum Sauna Abnehmen einsetzen möchtest. Vernachlässigte Pflege hingegen kostet langfristig mehr: Schimmel, beschädigte Heizelemente oder morsches Holz machen teure Reparaturen oder sogar einen Kompletttausch nötig.
Regelmäßige Reinigung
Der wichtigste Grundsatz bei der Reinigung einer Balkonsauna lautet: Nach jedem Saunagang konsequent lüften. Öffne die Kabinentür nach dem Schwitzen für mindestens 20 bis 30 Minuten weit, damit die aufgenommene Feuchtigkeit vollständig entweichen kann. Stehende Nässe ist der größte Feind des Holzes – sie begünstigt Schimmelbildung und lässt das Material auf Dauer aufquellen, reißen oder sich verwerfen.
Die Holzoberflächen im Innenraum sollten niemals mit herkömmlichen Haushaltsreinigungsmitteln behandelt werden. Aggressive Putzmittel, Chlor oder Lösungsmittel greifen das naturbelassene Holz an, hinterlassen chemische Rückstände und können beim nächsten Erhitzen der Kabine unangenehme Dämpfe erzeugen. Stattdessen empfiehlt sich eine milde Lösung aus warmem Wasser und einem speziellen Saunareiniger ohne Parfüm oder Alkohol. Ein weiches Tuch oder eine weiche Naturhaarbürste genügen für die wöchentliche Wischpflege der Liegeflächen, Wandverkleidungen und Sitzbänke vollkommen.
Saunamatten auf den Sitzbänken sind eine hygienisch sinnvolle Ergänzung: Sie nehmen den direkten Schweißkontakt auf und lassen sich separat in der Waschmaschine reinigen. Wechsle sie nach jedem Saunagang und lasse sie vollständig an der Luft trocknen – das reduziert Geruchsbildung und Keimbelastung erheblich. Eimer, Schöpfkelle und sämtliches Aufgusszubehör sollten nach jeder Nutzung mit klarem Wasser ausgespült und trockengestellt werden, damit sich keine Bakterienfilme bilden.
Einmal im Monat lohnt sich eine gründlichere Grundreinigung: Schrubbe die Holzroste auf dem Boden mit einer Bürste und etwas Saunareiniger, spüle sie mit reichlich klarem Wasser nach und lasse sie außerhalb der Kabine vollständig an der Luft trocknen, bevor du sie wieder einlegst. Auch der Saunaofen und seine Steine verdienen regelmäßige Aufmerksamkeit. Saunasteine sollten bei jeder Reinigung auf Risse, Abbröckeln oder Verfärbungen kontrolliert werden – beschädigte Steine verlieren ihre Hitzespeicherfähigkeit, verteilen die Hitze ungleichmäßig und können beim Aufguss im schlimmsten Fall zerspringen. Experten empfehlen, die oberste Steinlage mindestens alle zwei bis drei Jahre vollständig auszutauschen.
Wartung und Instandhaltung
Neben der Reinigung ist die technische Wartung entscheidend für die langfristige Funktionstüchtigkeit deiner Balkonsauna. Der Saunaofen ist das Herzstück der gesamten Anlage – prüfe einmal im Jahr die elektrischen Anschlüsse, die Heizwendeln und die Steuereinheit auf sichtbare Schäden, Korrosion oder Verschleiß. Wenn du dir bei der Beurteilung des Zustands unsicher bist, sollte ein zugelassener Elektrofachmann diese Inspektion übernehmen. Bei selbst gebauten Kabinen, bei denen der Sauna Selber Bauen Wandaufbau besondere planerische Sorgfalt erforderte, ist eine solche technische Jahresinspektion besonders ratsam, da Eigenbauten keiner Werksseitigem Abnahme unterliegen.
Das Außenholz einer Balkonsauna ist ständig den Witterungseinflüssen ausgesetzt und braucht deshalb regelmäßige Schutzbehandlung. Trage alle ein bis zwei Jahre ein spezielles, atmungsaktives Holzschutzöl oder eine UV-beständige Lasur auf alle Außenflächen auf, um das Material dauerhaft vor Regen, Sonneneinstrahlung und Frost zu bewahren. Eine konsequente Außenpflege verhindert das Vergrauen des Holzes, stoppt das kapillare Eindringen von Feuchtigkeit in die Fasern und schützt die Konstruktion vor Fäulnis. Besonders bei einer Aufstellung auf dem Balkon gilt: Wasser darf keinesfalls unter die Sauna gelangen oder sich dauerhaft auf der Unterkonstruktion stauen. Stelle die Kabine auf geeignete Abstandshalter, Kunststofffüße oder einen belüfteten Holzrost, damit Luft frei zirkulieren kann und keine Staunässe entsteht. Diese Überlegungen zur Feuchtigkeitsabführung spielen auch beim Bau eines Saunahaus mit Vorraum und Dusche eine zentrale Rolle, wo Entwässerung bereits in der Bauplanung mitgedacht wird.
Dichtungen an Tür und etwaigen Fensterelementen sollten halbjährlich auf Risse, Verhärtungen oder Ablösestellen kontrolliert werden. Undichte Stellen lassen Wärme ungehindert entweichen, senken die Effizienz des Ofens messbar und können durch permanente Dampfeinwirkung die Bausubstanz des Balkons auf Dauer schädigen. Gummidichtungen für Saunakabinen sind als preisgünstige Ersatzteile im Fachhandel erhältlich und lassen sich in den meisten Fällen ohne Werkzeug oder mit einfachen Hilfsmitteln selbst austauschen.
Wenn deine Balkonsauna über ein Fenster verfügt, prüfe auch dessen Rahmen regelmäßig auf Quellung oder Verzug. Holzfensterrahmen können durch die extremen Temperaturgegensätze – bis zu 90 Grad Celsius im Innenraum bei gleichzeitig deutlich kühleren Außentemperaturen – arbeiten und sich im Laufe der Zeit verziehen. Gleiches gilt für die Saunatür: Sie sollte stets leichtgängig und vollständig schließen, ohne sichtbare Lücken am Rahmen. Schleife bei Bedarf überstehende Kanten nach, behandle die Schnittfläche mit Holzöl und öle die Scharniere sowie den Türriegel regelmäßig mit hitzebeständigem Pflegeöl.
Wer sich bei rechtlichen Fragen zur Aufstellung auf dem eigenen Balkon absichern möchte, sollte zudem die Vorschriften der jeweiligen Hausverwaltung und der Gemeinde kennen – auch für Balkonsaunen können genehmigungspflichtige Situationen entstehen, wie ein Blick in unseren ausführlichen Ratgeber zur Gartensauna Baugenehmigung verdeutlicht. Und wer die Sauna nicht nur zur Entspannung, sondern auch zur aktiven Hautpflege einsetzen möchte, findet in unserem Beitrag zu Sauna bei Akne wertvolle Hinweise, wie Hygiene und Saunagang optimal zusammenwirken.
Mit einer konsequenten Pflegeroutine – wöchentliche Reinigung nach jeder Nutzung, monatliche Grundpflege der Roste und Steine sowie eine jährliche technische Inspektion der Heizung und Dichtungen – bleibt deine Balkonsauna dauerhaft ein hygienischer, leistungsfähiger und sicherer Rückzugsort. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen für Lebensdauer und Nutzungsqualität jedoch enorm.
🌿 Balkonsauna vs. Innensauna – die richtige Wahl treffen
Überblick über Innensaunas
Eine Innensauna ist für viele der klassische Einstieg in die heimische Saunawelt. Sie wird direkt im Haus integriert – typischerweise im Badezimmer, im Keller oder in einem separaten Wellnessbereich. Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Man muss das Haus nicht verlassen, um schwitzen zu gehen. Gerade in kälteren Jahreszeiten erscheint das verlockend. Doch dieser Komfort hat seinen Preis – nicht nur finanziell, sondern auch in puncto Platzbedarf und Bauaufwand.
Eine vollwertige Innensauna benötigt mindestens vier bis sechs Quadratmeter Grundfläche für die Kabine selbst, dazu kommen Vorraum, Dusche und idealerweise ein Ruhebereich. Wer sich für den klassischen Weg interessiert, findet im Artikel über das Saunahaus mit Vorraum und Dusche eine detaillierte Übersicht, welche Ausstattung für ein vollständiges Saunaerlebnis sinnvoll ist. Doch in vielen Wohnungen – besonders in städtischen Altbauten oder kleineren Grundrissen – fehlt schlicht der notwendige Raum für eine solche Anlage.
Darüber hinaus muss eine Innensauna in die bestehende Haustechnik eingebunden werden. Lüftung, elektrische Anschlüsse und eventuell ein separater Wasseranschluss erfordern fachgerechte Installation. Wer den Aufbau selbst plant, sollte sich vorab gründlich informieren – ein Blick auf den Ratgeber zum Sauna selber bauen Wandaufbau zeigt, welche Materialien, Dampfsperren und Isolierungen dabei eine Rolle spielen. Fehler bei der Abdichtung oder Belüftung können langfristig zu Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen – ein Risiko, das beim Außenbau einer Balkonsauna weitgehend entfällt.
Vergleich mit Balkonsaunas

Die Balkonsauna tritt in direkte Konkurrenz zur Innensauna – und hat dabei einige überraschend starke Argumente auf ihrer Seite. Zunächst zur baulichen Situation: Anders als eine Innensauna greift die Balkonsauna nicht in die Bausubstanz des Hauses ein. Sie steht eigenständig auf dem Balkon oder der Terrasse und lässt sich in den meisten Fällen ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen aufstellen. Das spart Zeit, Handwerkerkosten und vermeidet baulichen Aufwand im Innenbereich vollständig.
Wer im Mehrfamilienhaus oder als Mieter lebt, stößt bei einer geplanten Innensauna schnell auf rechtliche Hürden: Genehmigungspflichten, Zustimmungen der Hausverwaltung oder des Eigentümers sowie statische Gutachten können den Aufwand erheblich erhöhen. Eine Balkonsauna ist hier oft die unkompliziertere Lösung – wobei auch hier je nach Gemeinde und Bundesland die Frage der Gartensauna Baugenehmigung geprüft werden sollte, da manche Vorschriften ebenfalls für Balkonsaunen gelten können.
Ein weiterer entscheidender Unterschied liegt im Ambiente. Eine Balkonsauna ermöglicht das Saunaerlebnis in unmittelbarer Verbindung mit der Außenwelt. Frische Luft während der Abkühlpausen, der Blick in den Himmel, das Rauschen der Bäume oder einfach die Stille eines Winterabends – das ist ein Erlebnis, das eine Innensauna schlicht nicht bieten kann. Wer die Finnische Sauna Tradition kennt und schätzt, weiß: Das Wechselspiel zwischen intensiver Hitze und kühler Außenluft ist ein Kernbestandteil des ursprünglichen Saunakonzepts. Eine Balkonsauna kommt diesem Ideal deutlich näher als der abgeschlossene Kellerraum mit künstlicher Belüftung.
Beim Platzbedarf zeigt sich ein ähnliches Bild. Zwar benötigt auch eine Balkonsauna Grundfläche, doch diese Fläche wird gewissermaßen aus dem Wohnraum ausgelagert. Der Innenbereich der Wohnung bleibt vollständig unangetastet, und auf dem Balkon entsteht ein funktionaler Mehrwert, der sonst oft ungenutzt bleibt. Gerade kompakte Modelle für zwei Personen – vergleichbar mit einer Infrarotkabine 2 Personen – lassen sich auf einem handelsüblichen Balkon ab etwa vier Quadratmetern realisieren, ohne den verfügbaren Platz vollständig zu blockieren.
Gesundheitlich stehen beide Varianten auf Augenhöhe: Regelmäßiges Schwitzen stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung und wirkt sich positiv auf das Hautbild aus. Wer mehr über die hautpflegenden Vorteile erfahren möchte, findet im Ratgeber zu Sauna bei Akne aufschlussreiche Informationen dazu. Die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte sind bei einer gut gebauten und ordnungsgemäß isolierten Balkonsauna identisch mit denen einer Innensauna. Der einzige Unterschied liegt in der Umgebung und dem gesamten Erlebnis – und genau dort punktet die Balkonsauna klar.
Welche Variante letztlich die bessere Wahl ist, hängt von individuellen Faktoren ab: Wie viel Platz steht zur Verfügung? Lebt man zur Miete oder im Eigenheim? Wie wichtig ist der direkte Bezug zur Natur beim Schwitzen? Und welches Budget steht für Anschaffung, Installation und den langfristigen Betrieb bereit? Wer diese Fragen klar für sich beantwortet, trifft seine Entscheidung auf solider Grundlage. In vielen städtischen Haushalten ist die Balkonsauna heute nicht mehr nur eine Kompromisslösung, sondern schlicht die intelligentere und naturnähere Wahl.
🏆 Die perfekte Gestaltung rund um die Balkonsauna
Eine Balkonsauna erfüllt ihren vollen Zweck erst dann, wenn das unmittelbare Umfeld stimmig gestaltet ist. Wer nur die Kabine aufstellt und sonst nichts verändert, verschenkt enormes Potenzial. Die Umgebung prägt das Erlebnis mindestens genauso stark wie die Sauna selbst: Atmosphäre entsteht durch das Zusammenspiel von Möbeln, Licht, Materialien und Begrünung. Mit der richtigen Gestaltung verwandelt sich ein gewöhnlicher Balkon in eine private Wellness-Oase — und der Saunagang wird zum echten Ritual, auf das man sich täglich freut.
Das Schöne daran ist, dass viele dieser Maßnahmen mit überschaubarem Aufwand umzusetzen sind. Es geht nicht darum, den Balkon zu einem Luxusresort auszubauen, sondern darum, gezielt die richtigen Akzente zu setzen. Wer weiß, wie viel die Finnische Sauna Tradition auf das Gesamterlebnis — von der Vorbereitung über den Gang bis zur Abkühlung — Wert legt, versteht schnell: Die Gestaltung des Raumes ist kein Beiwerk, sondern ein integraler Bestandteil des Rituals selbst.
Möblierung und Dekoration
Der erste Schritt zur perfekten Balkonsauna-Umgebung beginnt mit der Wahl der richtigen Möbel. Outdoor-Möbel aus Teakholz, Eukalyptus oder Aluminium mit Holzdekor bieten die beste Kombination aus Langlebigkeit und Ästhetik. Wetterfeste Materialien sind keine optionale Zugabe, sondern Pflicht: Durch den Saunabetrieb entstehen regelmäßig Feuchtigkeit, Kondenswasser und Temperaturschwankungen, die minderwertigen Möbeln innerhalb weniger Saisonen spürbar zusetzen.
Besonders empfehlenswert ist eine Liege oder ein breiter Loungesessel in unmittelbarer Nähe der Kabine. Nach einem intensiven Saunagang braucht der Körper Zeit zur Ruhe — das Liegen im Freien, auch bei kühlen Temperaturen, ist Teil des gesunden Kreislaufs aus Erhitzen und Abkühlen. Wer regelmäßig sauniert, weiß aus Erfahrung: Die Erholungsphase außerhalb der Kabine ist mindestens so wertvoll wie die Hitzephase drinnen. Besonders wer die Sauna auch zur Unterstützung beim Sauna Abnehmen nutzt, profitiert von einer bewusst eingerichteten Abkühlzone, in der der Kreislauf sanft zur Ruhe kommen kann.
Bei der Dekoration lohnt sich eine klare Linie: Natürliche Materialien wie Bambus, naturbelassenes Holz, Sisal und Baumwolle harmonieren am besten mit dem Saunacharakter. Kleine Details schaffen große Wirkung — ein Holzhocker zum Abstellen von Aufguss-Ölen, eine rustikale Holzschale mit dekorativen Saunasteinen oder ein Wandpaneel aus geöltem Birkenholz sorgen für eine stimmige Gesamtatmosphäre. Auf Plastikelemente sollte möglichst verzichtet werden: Sie wirken optisch störend, vertragen UV-Belastung langfristig schlecht und passen schlicht nicht zum warmen, organischen Charakter eines Saunabereichs.
Wer den Balkon optisch vergrößern und gleichzeitig abschirmen möchte, arbeitet am besten mit Sichtschutzpaneelen aus Bambus oder Holzlamellen. Diese sorgen für Privatsphäre und schirmen den Bereich vor störendem Durchzug ab — ein echter Komfortgewinn, besonders in den kühleren Jahreszeiten. Ähnliche Grundüberlegungen kennt man auch vom Saunahaus Mit Vorraum Und Dusche: Ein klar abgegrenzter Bereich zum Ausziehen, Abkühlen und Entspannen gehört zu jedem durchdachten Sauna-Konzept — ob im Garten oder auf dem Balkon.
Pflanzen sind ein häufig unterschätztes Gestaltungselement. Winterharte Kübelpflanzen wie Bambus, Farne oder Lavendel bringen Leben in den Bereich und verbessern das Mikroklima spürbar. Sie filtern Feinstaub, erhöhen die Luftfeuchtigkeit leicht an und schaffen optisch einen Wohlfühlrahmen, der den Übergang zwischen Innenraum und Natur weich werden lässt. Duftende Kräuter wie Rosmarin oder Pfefferminze eignen sich zusätzlich als natürliche Aromaquellen — ganz im Sinne eines authentischen, sinnlich erfahrbaren Saunaerlebnisses.
Beleuchtung und Klima
Licht ist das wirkungsvollste Gestaltungsmittel, um Atmosphäre zu schaffen. Die falsche Beleuchtung kann selbst eine schön möblierte Sauna-Umgebung nüchtern wirken lassen — die richtige verwandelt sie in eine echte Wohlfühloase. Für den Außenbereich rund um die Balkonsauna eignen sich warmweiße LED-Lichterketten mit einem Farbton um 2700 Kelvin besonders gut. Sie erzeugen ein weiches, einladendes Licht, das nachweislich den Cortisolspiegel senkt und die Entspannungsphase nach dem Saunagang physiologisch unterstützt.
Bodennahe Wegeleuchten oder gerichtete Strahler, die gezielt Pflanzen oder Holzelemente in Szene setzen, schaffen wirkungsvolle Akzente ohne zu blenden. Dimmbare Systeme bieten die größte Flexibilität im Tagesverlauf: Vor dem Saunagang etwas heller für eine aktive, einladende Stimmung — danach heruntergedimmt für die ruhige Regenerationsphase. Solar-betriebene Outdoor-Leuchten sind dabei eine besonders praktische Wahl: Sie benötigen keine aufwendige Verkabelung und funktionieren nach einem sonnigen Tag problemlos über mehrere Stunden hinweg.
Das Thema Klima reicht über die reine Beleuchtung hinaus. Wer die Balkonsauna das ganze Jahr über nutzen möchte, muss an einen effektiven Windschutz denken. Kaltlufteinbrüche während der Abkühlphase sind erwünscht und gesund — anhaltender, starker Wind hingegen ist unangenehm und kann den positiven Effekt des Saunagangs umkehren. Ein hochwertiger Sichtschutz aus Aluminium oder einem wetterbeständigen Holzwerkstoff schirmt den Balkon gezielt ab, ohne ihn zu einem geschlossenen Raum zu machen. Dabei ist stets darauf zu achten, dass ausreichend Frischluft zirkulieren kann: Die Kabine braucht im Betrieb eine funktionierende Belüftung, und auch der Außenbereich sollte nicht hermetisch abgeriegelt werden.
Wer beim Thema Installationsrecht noch unsicher ist, sollte sich rechtzeitig informieren: Ähnlich wie bei der Frage nach der Gartensauna Baugenehmigung können auch für Balkoninstallationen je nach Bundesland, Gebäudetyp und Hausverwaltung spezifische Vorschriften oder Genehmigungspflichten bestehen. Eine frühzeitige Klärung vor der Aufstellung spart Ärger und ermöglicht eine unbeschwerte, dauerhafte Nutzung.
Wer auf wenig Stellfläche trotzdem ein vollwertiges Saunaerlebnis möchte, sollte außerdem einen Blick auf kompakte Infrarot-Lösungen werfen: Eine Infrarotkabine 2 Personen heizt deutlich schneller auf, verbraucht weniger Strom und passt aufgrund ihrer kompakten Abmessungen auch auf kleinere Balkonflächen. Die Gestaltungsprinzipien für den Umgebungsbereich gelten dabei identisch — gutes Licht, natürliche Materialien und ein durchdachter Windschutz machen den Unterschied zwischen einer bloßen Kabine und einem echten Wellness-Rückzugsort.
Die Gestaltung rund um die Balkonsauna ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess der Verfeinerung. Wer Schritt für Schritt optimiert — beginnend mit den Möbeln, gefolgt von Beleuchtung, Sichtschutz und Bepflanzung — schafft nach und nach eine Umgebung, die das Saunaerlebnis täglich besser macht. Am Ende steht ein Ort, an dem man nicht nur schwitzt, sondern wirklich abschalten, regenerieren und auftanken kann.
❓ Häufige Fragen zur Balkonsauna
Was ist eine Balkonsauna?
Eine Balkonsauna ist eine kompakte Sauna, die speziell für den Einsatz auf Balkonen und Terrassen entwickelt wurde. Im Gegensatz zu einer klassischen Gartensauna ist sie auf kleinstem Raum einsetzbar und benötigt in der Regel kein Fundament. Die meisten Modelle bestehen aus witterungsbeständigem Holz wie Fichte, Hemlock oder thermisch behandeltem Holz und sind als Barrel-Sauna, Mini-Kabine oder Infrarotkabine erhältlich. Vor der Aufstellung sollte man die Tragfähigkeit des Balkons unbedingt prüfen lassen und die baulichen Gegebenheiten mit Vermieter oder Hausverwalter klären. Für Stadtbewohner ohne Garten ist die Balkonsauna eine der wenigen Möglichkeiten, das Saunieren dauerhaft in den eigenen Alltag zu integrieren. So lässt sich die ursprüngliche finnische Sauna-Tradition auch unter städtischen Wohnbedingungen authentisch erleben — entspannend, gesundheitsfördernd und vollkommen unabhängig von Wellnessbad-Öffnungszeiten.
Welche Vorteile hat eine Balkonsauna?
Eine Balkonsauna bietet eine Vielzahl gesundheitlicher und praktischer Vorteile. Regelmäßiges Saunieren fördert nachweislich die Durchblutung, stärkt das Immunsystem und wirkt stressreduzierend. Die Haut profitiert ebenfalls erheblich: Durch intensives Schwitzen öffnen sich die Poren, Schadstoffe werden ausgeschieden und das Hautbild verbessert sich spürbar. Wer wissen möchte, ob Sauna bei Akne helfen kann, findet in der eigenen Balkonsauna die ideale Möglichkeit, dies regelmäßig und kontrolliert auszuprobieren. Im Bereich Körpergewicht und Stoffwechsel lohnt sich ein Blick auf den Ratgeber zu Sauna und Abnehmen. Der praktischste Vorteil bleibt jedoch die jederzeitige Verfügbarkeit: keine Anfahrtswege, keine Öffnungszeiten, kein Gedränge. Für Paare, die gemeinsam entspannen möchten, ist ergänzend eine Infrarotkabine für 2 Personen eine platzsparende und energieeffiziente Alternative, die sich häufig ohne Elektriker in Betrieb nehmen lässt.
Wie pflege ich meine Balkonsauna?
Regelmäßige Reinigung und Wartung sind entscheidend für die Langlebigkeit und dauerhafte Funktionstüchtigkeit einer Balkonsauna. Nach jedem Saunagang sollten die Innenoberflächen mit einem feuchten Tuch oder einer weichen Bürste gereinigt werden, um Schweiß- und Schmutzrückstände zuverlässig zu entfernen. Aggressive Reinigungsmittel sind dabei unbedingt zu vermeiden — klares Wasser oder speziell für Saunen entwickelte Reiniger sind völlig ausreichend. Das Außenholz muss mindestens einmal jährlich mit einem geeigneten Holzschutzöl oder einer Außenlasur behandelt werden, um es effektiv vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Frost zu schützen. Der Saunaofen — ob elektrisch betrieben oder befeuert — sollte regelmäßig auf Verschleiß und Sicherheit geprüft werden, da Heizelemente, Dichtungen und Steuereinheit einem natürlichen Alterungsprozess unterliegen. Im Winter empfiehlt sich je nach Modell eine wetterfeste Abdeckung als Schutz vor Schneelasten. Eine konsequent gepflegte Balkonsauna hält viele Jahre und lässt sich bei Bedarf sogar zu einem vollwertigen Saunahaus mit Vorraum und Dusche ausbauen, wenn die räumlichen Verhältnisse es erlauben.
Kann ich eine Balkonsauna im Winter benutzen?
Ja, Balkonsaunas sind ganzjährig nutzbar — und für viele Saunafans ist der Winterbetrieb sogar das absolute Highlight der Saison. Die Kombination aus intensiver Wärme im Inneren und kalter Winterluft auf dem Balkon ist in ihrer Wirkung auf Kreislauf und Immunsystem besonders kraftvoll und erinnert an das ursprüngliche skandinavische Saunaritual. Bei tiefen Außentemperaturen braucht die Sauna etwas länger, um die Betriebstemperatur zu erreichen — der Ofen sollte daher früher eingeschaltet werden und für den Winterbetrieb ausreichend dimensioniert sein. Wer erkältet ist oder Fieber hat, sollte das Saunieren unbedingt aussetzen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Artikel über ein Dampfbad bei Erkältung, der zeigt, wann feuchte Wärme lindernd wirken kann und wann besser Pause angesagt ist. Mit der richtigen Vorbereitung — einem robusten Ofen, gutem Holzschutz und einer winterfesten Abdeckung — steht dem Saunieren im Freien auch bei Minusgraden nichts entgegen.
Wie viel kostet eine Balkonsauna?
Die Kosten für eine Balkonsauna variieren je nach Größe, Material, Hersteller und Ausstattungsumfang erheblich. Einfachere Modelle aus Fichte sind deutlich günstiger als hochwertige Ausführungen aus Thermoholz oder Zedernholz mit integrierter Infrarottechnologie. Zu den Anschaffungskosten kommen je nach Modell noch Installationskosten hinzu — für leistungsstarke Saunaöfen ist ein qualifizierter Elektriker für den Netzanschluss zwingend erforderlich. Wer einen besonders unkomplizierten Einbau bevorzugt, sollte eine Infrarotkabine für 2 Personen in Betracht ziehen, die häufig mit normalem Haushaltsstrom betrieben werden kann. Langfristig sollten auch laufende Kosten für Strom, Holzpflege und gelegentliche Wartung eingeplant werden. Handwerklich Begabte können erheblich sparen, indem sie ihre Balkonsauna nach dem richtigen Wandaufbau selbst bauen — das ermöglicht gleichzeitig eine individuelle Anpassung an die eigenen räumlichen Gegebenheiten. Ein sorgfältiger Vergleich verschiedener Anbieter und Modelle lohnt sich in jedem Fall, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Weiterführende Artikel
Quellen
- Laukkanen, T. et al. (2016): Association Between Sauna Bathing and Fatal Cardiovascular and All-Cause Mortality Events. JAMA Internal Medicine, 176(4), 542–548.
- Hussain, J. & Cohen, M. (2018): Clinical Effects of Regular Dry Sauna Bathing: A Systematic Review. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine.
- Bundesverband Deutscher Saunabauer (BSB): Empfehlungen für Bau und Betrieb von Heimsaunas. bsb-sauna.de
- Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR): Saunanutzung und kardiovaskuläre Gesundheit. dgpr.de
