🔥 Infrarotsauna Wirkung: Wissenschaftlich belegt & Test 2026
Die Infrarotsauna ist kein Mode-Trend, sondern eine bewährte Wellness-Technologie mit fundierter wissenschaftlicher Basis. Seit über 30 Jahren wird sie in Japan erfolgreich als "Waon-Therapie" in medizinischen Kontexten eingesetzt. Doch was genau passiert in unserem Körper, wenn wir einer Infrarotsauna Platz nehmen? Und wie unterscheidet sich die Wirkung von der klassischen Finnischen Sauna? In diesem Artikel kläre ich auf – mit echten Studien, konkreten Zahlen und praxisnahen Tipps.
📋 Inhalt
🔥 Die Wirkungsweise der Infrarotsauna – Wie funktioniert Tiefenwärme?
Wenn Sie in eine Infrarotsauna treten, passiert etwas Faszinierendes: Ihr Körper wird nicht von heißer Luft umgeben, sondern von unsichtbarer Strahlung durchdrungen. Diese Infrarotstrahlung gehört zum elektromagnetischen Spektrum und liegt im Wellenlängenbereich zwischen 780 Nanometern und 1 Millimeter – also jenseits des für uns sichtbaren roten Lichts.
Das Besondere: Infrarotstrahlung erwärmt nicht die Luft, sondern direkt alle festen Körper, die ihr ausgesetzt sind. Genau wie die Sonne unsere Haut wärmt, ohne die Luft dazwischen aufzuheizen. Das ist ein fundamentaler Unterschied zur klassischen Sauna, die auf Konvektionswärme setzt – also heiße Luft, die Sie umhüllt.
Die drei Infrarotbereiche: IR-A, IR-B und IR-C
Nicht alle Infrarotstrahlen sind gleich. Man unterscheidet drei Bereiche mit unterschiedlichen Eindringtiefen und Wirkungen:
IR-A (kurzwellig, 780–1400 nm): Diese Strahlung dringt am tiefsten in den Körper ein – bis zu 4 cm tief. Sie erreicht Muskeln, Gelenke und sogar innere Organe. IR-A wird als "Tiefenwärme" bezeichnet und ist besonders effektiv für die Durchblutung und Regeneration. Vollspektrumstrahler und spezielle Keramikstrahler emittieren diesen Bereich.
IR-B (mittelwellig, 1400–3000 nm): Mit einer Eindringtiefe von etwa 2 mm wirkt IR-B hauptsächlich auf die mittleren Hautschichten und das Unterhautfettgewebe. Dieser Bereich ist ideal für die Hautpflege und Fettstoffwechsel-Anregung.
IR-C (langwellig, 3000 nm–1 mm): Die oberflächlichste Wärme, die nur die oberste Hautschicht (Epidermis) erreicht. Dennoch ist IR-C wichtig für das allgemeine Wärmegefühl und das Schwitzen. Die meisten günstigen Infrarotkabinen arbeiten ausschließlich mit IR-C-Strahlern.
Die Physik hinter dem Schwitzen
In einer klassischen Sauna schwitzen Sie, weil Ihr Körper versucht, sich bei 80–100°C Lufttemperatur abzukühlen. Die Schweißproduktion ist also eine Abwehrreaktion gegen extreme Umgebungstemperatur.
In der Infrarotsauna geschieht etwas anderes: Die Strahlung erwärmt Ihre Körperkerntemperatur direkt. Ihr Körper reagiert mit erhöhter Durchblutung und Schweißproduktion, um diese interne Erwärmung auszugleichen. Das Resultat ist ein ähnlich intensives Schwitzen wie in der klassischen Sauna – bei deutlich niedrigeren Raumtemperaturen von nur 30–60°C.
Dieser Unterschied ist entscheidend für Menschen mit empfindlichem Kreislauf oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, die die Belastung einer traditionellen Sauna nicht vertragen.
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Die japanische "Waon-Therapie" – wörtlich übersetzt "sanfte Wärme-Therapie" – wird seit Jahrzehnten erfolgreich in Kliniken eingesetzt. Doch was sagen internationale Studien zur Wirkung? Ich habe die wichtigsten Forschungsergebnisse für Sie zusammengefasst.
Herz-Kreislauf-System: Blutdruck und Gefäßgesundheit
Eine wegweisende Studie von Kihara et al. (veröffentlicht in PMC2718593) untersuchte die Effekte regelmäßiger Infrarotsitzungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz. Das Ergebnis: Nach vier Wochen täglicher Anwendung bei 60°C zeigten sich signifikante Verbesserungen der Gefäßfunktion und eine messbare Blutdrucksenkung.
Die Wärme führt zu einer Gefäßerweiterung (Vasodilatation), verbessert die Blutzirkulation und senkt den peripheren Widerstand. Für Menschen mit leichtem Bluthochdruck kann dies eine natürliche Unterstützung sein – natürlich immer in Absprache mit dem Arzt.
Schmerzlinderung bei Rheuma und Arthritis
Betroffene von Rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew können aufatmen: Eine randomisierte Studie von Oosterveld et al. (2009) zeigte, dass Infrarotanwendungen Schmerzen und Gelenksteifigkeit signifikant reduzieren. Die Wärme dringt tief in entzündete Gewebe ein, fördert die Durchblutung und entspannt verspannte Muskeln.
Wichtig: Bei akuten Entzündungsphasen sollte die Infrarotsauna gemieden werden – die Wärme könnte die Entzündung verstärken. In der Ruhephase zwischen Schüben ist sie jedoch ein wertvoller Begleiter.
Muskelregeneration und Sport
Sportler aufgepasst: Eine Studie von Mero et al. (2015) belegte, dass Infrarotwärme die Erholung des neuromuskulären Systems nach Kraft- und Ausdauertraining beschleunigt. Die tiefenwirksame Wärme fördert den Abtransport von Stoffwechselendprodukten (wie Laktat) und versorgt beanspruchte Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Viele Profisportler – von Leichtathleten bis zu Fußballspielern – setzen daher auf Infrarotkabinen als festen Bestandteil ihrer Regenerationsroutine.
Stoffwechsel und Gewichtsmanagement
Die Binghampton University führte eine Weight Loss Study durch, die erstaunliche Ergebnisse zeigte: Eine 30-minütige Sitzung in einer Infrarotsauna verbrennt etwa 600 Kalorien – vergleichbar mit leichtem Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren.
Wie funktioniert das? Der Körper muss Energie aufwenden, um die erhöhte Kerntemperatur zu regulieren. Herzschlag und Stoffwechselrate steigen an. Allerdings: Die Infrarotsauna ist kein Wundermittel zum Abnehmen, sondern eine unterstützende Maßnahme in Kombination mit gesunder Ernährung und Bewegung.
Mentale Gesundheit: Endorphine und Stressabbau
Die wohl angenehmste Nebenwirkung: Infrarotstrahlung löst die Ausschüttung von Beta-Endorphinen aus – den körpereigenen Glückshormonen. Dies belegte bereits eine Studie von Kukkonen-Harjula & Kauppinen (1988).
Eine weitere Studie von Masuda et al. (2005) zeigte positive Effekte bei Patienten mit chronischer Erschöpfung. Die Kombination aus körperlicher Entspannung und hormoneller Wirkung macht die Infrarotsauna zu einem effektiven Stressabbau-Instrument. Viele Nutzer berichten von besserem Schlaf und gesteigerter mentaler Klarheit.
| Wirkungsbereich | Studie | Ergebnis |
|---|---|---|
| Herz-Kreislauf | Kihara et al. | Blutdrucksenkung, verbesserte Gefäßfunktion |
| Schmerzlinderung | Oosterveld et al. (2009) | Reduzierte Schmerzen bei Rheuma & Arthritis |
| Muskelregeneration | Mero et al. (2015) | Schnellere Erholung nach Sport |
| Kalorienverbrauch | Binghampton University | ca. 600 kcal pro 30 Minuten |
| Mentale Gesundheit | Masuda et al. (2005) | Positive Effekte bei chronischer Erschöpfung |
💡 Unterschied IR-Typen und Strahler – Welche Infrarotsauna ist die richtige?
Wenn Sie eine Infrarotsauna kaufen, stoßen Sie auf verschiedene Strahler-Typen und Technologien. Die Wahl des richtigen Systems entscheidet maßgeblich über die Wirkung und Ihre Zufriedenheit. Hier ist der Überblick.
Vollspektrumstrahler (ABC-Strahler)
Die Königsdisziplin: Vollspektrumstrahler emittieren alle drei Infrarotbereiche (IR-A, IR-B, IR-C) und bieten somit die vollständige Bandbreite der Wirkungen. Sie kombinieren die tiefenwirksame IR-A-Strahlung für Muskeln und Gelenke mit der oberflächlichen IR-C-Wärme für Haut und Schwitzen.
Vorteile: Maximale Effektivität, wissenschaftlich am besten erforscht, ideal für therapeutische Anwendungen
Nachteile: Höherer Preis, höherer Energieverbrauch
Keramikstrahler
Klassische Rundstrahler aus Keramik arbeiten mit sehr hohen Temperaturen (bis 500°C an der Oberfläche) und emittieren hauptsächlich IR-C, teilweise IR-B. Sie erwärmen schnell und effizient, konzentrieren sich aber auf die Hautoberfläche.
Einsatzbereich: Günstige Einstiegsmodelle, allgemeines Wellness-Erlebnis
Quarzstrahler
Quarzglas-Strahler erreichen sehr schnell ihre Betriebstemperatur und sind sofort einsatzbereit. Sie emittieren ein breites Spektrum, fokussieren aber stark auf IR-B und IR-C.
Einsatzbereich: Schnelle Aufheizung, gezielte Bereiche
Magnesiumstrahler
Diese langlebigen Strahler arbeiten im IR-C-Bereich und sind besonders robust. Sie werden häufig in Kombination mit anderen Strahlertypen eingesetzt.
Karbon-Flächenstrahler
Moderne Carbon-Heizplatten bieten eine großflächige, sanfte Wärmeverteilung. Sie decken Wände oder Sitzflächen ab und sorgen für ein gleichmäßiges Wärmegefühl ohne heiße Punkte. Allerdings fehlt meist die tiefenwirksame IR-A-Komponente.
Einsatzbereich: Komfort-orientierte Anwender, die Wert auf gleichmäßige Wärme legen
Dual-Technologie vs. Triple-Technologie
Dual-Systeme kombinieren zwei Strahlertypen (z.B. Keramik + Karbon) und bieten ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Leistung.
Triple-Systeme setzen drei verschiedene Technologien ein (z.B. Vollspektrum + Karbon + zusätzliche Punktstrahler) und ermöglichen die individuellste Steuerung – ideal für therapeutische Ansprüche.
Modelle wie die Artsauna Helsinki 150 setzen auf Triple-Technologie und bieten damit maximale Flexibilität für unterschiedliche Anwendungszwecke.
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Nachdem Sie nun wissen, wie Infrarotsaunen wirken und welche Strahler-Typen es gibt, folgt der praktische Teil: Der Kauf. Was müssen Sie beachten, um die richtige Kabine für Ihre Bedürfnisse zu finden?
Raumvoraussetzungen und Aufstellort
Infrarotkabinen benötigen deutlich weniger Platz als klassische Saunen. Ein Mindestmaß von 120 x 100 cm reicht für eine 1-Personen-Kabine. Achten Sie auf einen Stellabstand von mindestens 10 cm zu allen Wänden – das ist wichtig für die Luftzirkulation und Sicherheit.
Praktisch: Im Gegensatz zur Finnischen Sauna können Infrarotkabinen nahezu überall aufgestellt werden – im Garten, im Keller, im Badezimmer oder sogar im Wohnzimmer. Viele Modelle sind als Plug-and-Play-Lösung konzipiert und benötigen nur eine Steckdose.
Stromanschluss: 230V oder Starkstrom?
Die meisten Infrarotkabinen für 1–2 Personen laufen mit normalem 230V-Haushaltsstrom und können einfach in eine Steckdose gesteckt werden. Größere Modelle für 3–4 Personen oder Kabinen mit besonders hoher Leistung (ab 2500 Watt) benötigen einen 400V-Starkstromanschluss.
Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt Ihre elektrischen Anschlussmöglichkeiten. Ein Elektriker kann einen Starkstromanschluss nachträglich installieren – das kostet aber zusätzlich 500–1000 €.
Größe und Personenzahl
1-Personen-Kabinen (ca. 90 x 90 cm) sind kompakt und günstig, aber beengt. Ideal für Einzelnutzer mit begrenztem Platz.
2-Personen-Kabinen (ca. 120 x 100 cm) bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Modelle wie die Artsauna Kiruna 120 mit 2040 Watt Leistung und Hemlock-Tannen-Holz sind hier sehr beliebt.
3-Personen-Kabinen (ca. 150 x 120 cm) wie die Artsauna Helsinki 150 bieten mit 2505 Watt und Triple-Heizsystem maximalen Komfort – ideal für Paare oder kleine Familien.
Materialwahl: Hemlock, Kiefer oder Zeder?
Hemlock-Tanne gilt als Premium-Material: geruchsneutral, formstabil, hypoallergen und angenehm im Griff. Hochwertige Kabinen wie die Dewello Spectra oder Artsauna-Modelle setzen auf dieses Holz.
Kiefer ist günstiger, kann aber harzen und hat einen intensiveren Eigengeruch.
Zeder ist natürlich resistent gegen Schädlinge und Feuchtigkeit, aber teuer und aromatisch stark – nicht jedermanns Geschmack.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Beim Kauf sollten Sie auf folgende Features achten:
- Glasfront: Sorgt für Offenheit, moderne Optik und lässt den Raum größer wirken
- Steuerung: Digitale Displays mit Zeit- und Temperaturvorwahl sind Standard
- Farblichttherapie: Chromotherapie-Systeme mit wechselnden Farben fördern zusätzliche Entspannung
- Lautsprecher/Bluetooth: Für Musik oder geführte Meditationen während der Sitzung
- Luftreiniger/Ionisator: Verbessert die Luftqualität in der Kabine
- Radio: FM-Radio für klassische Unterhaltung
Preisbereiche: Was kostet Qualität?
Einstiegsklasse (800–1.500 €): Kompakte 1-Personen-Kabinen mit Keramikstrahlern, einfacher Ausstattung, Kiefernholz
Mittelklasse (1.500–2.500 €): 2-Personen-Kabinen mit besserer Verarbeitung, Hemlock-Tanne, Dual-Technologie, mehr Ausstattung. Hier finden sich Modelle wie Dewello oder Newgen Medicals NC-3839-919.
Premium (2.500–4.000 €): Große Kabinen für 3–4 Personen, Triple-Technologie, Vollspektrumstrahler, erstklassige Materialien, umfangreiche Ausstattung
Aufbau und Montage
Die meisten Infrarotkabinen werden als Steck- oder Elementsystem geliefert. Der Aufbau ist vergleichsweise einfach und dauert mit zwei Personen etwa 45–90 Minuten. Kein Kleben, kein Schrauben in die Wand – die Kabinen stehen frei und können bei Umzug mitgenommen werden.
Bei größeren Modellen oder Starkstrom-Anschluss empfehle ich dennoch einen Fachmann hinzuzuziehen.
Garantie und Service
Seriöse Hersteller bieten mindestens 2 Jahre Garantie auf die Elektronik und 5 Jahre auf das Holz. Achten Sie auf deutsche Anleitungen und einen erreichbaren Kundenservice – im Zweifelsfall lohnt sich der etwas höhere Preis für einen Markenhersteller.
⚠️ Infrarotsauna vs. klassische Sauna – Der direkte Vergleich
Viele Interessenten stehen vor der Entscheidung: Soll es eine Infrarotsauna oder doch eine klassische Fasssauna werden? Beide Systeme haben ihre Berechtigung – aber sie sind grundverschieden.
| Kriterium | Infrarotsauna | Klassische Sauna |
|---|---|---|
| Temperatur | 30–60°C | 80–100°C |
| Luftfeuchtigkeit | Trocken (10–30%) | Variable (10–30%, mit Aufguss bis 60%) |
| Aufheizzeit | 10–15 Minuten | 30–60 Minuten |
| Energieverbrauch | ca. 0,26 € pro 20 Min | ca. 1,50–3,00 € pro Aufguss |
| Anwendungsdauer | 20–30 Minuten | 3 × 10–15 Minuten mit Pausen |
| Häufigkeit | Täglich möglich | 2–3× pro Woche empfohlen |
| Wärmeart | Strahlungswärme (direkt am Körper) | Konvektionswärme (heiße Luft) |
| Platzbedarf | Kompakt (ab 90×90 cm) | Größer (ab 150×150 cm) |
| Kreislaufbelastung | Niedrig bis moderat | Hoch |
Für wen ist welche Sauna geeignet?
Wählen Sie eine Infrarotsauna, wenn:
- Sie empfindliche Kreisläufe haben oder Blutdruckprobleme
- Ihnen 80–100°C zu heiß sind
- Sie wenig Zeit haben (schnelle Aufheizung)
- Sie täglich schwitzen möchten
- Ihr Platz begrenzt ist
- Sie gezielt therapeutische Effekte (Schmerzlinderung, Regeneration) suchen
Wählen Sie eine klassische Sauna, wenn:
- Sie das rituelle Aufguss-Erlebnis lieben
- Sie die extreme Hitze als befreiend empfinden
- Sie den sozialen Aspekt der Sauna schätzen (mehr Platz, Aufguss-Rituale)
- Sie traditionelle Saunakultur erleben möchten
- Sie ausreichend Platz und Zeit haben
Können beide kombiniert werden?
Ja, und das ist für Sauna-Enthusiasten oft die beste Lösung! Viele Nutzen die Infrarotsauna täglich für Entspannung und Regeneration, und die klassische Sauna 1–2× pro Woche für das intensive Schwitzerlebnis. Beide Systeme ergänzen sich hervorragend und bieten unterschiedliche Vorteile.
Es gibt auch Kombisaunen, die beide Technologien vereinen – allerdings zu höheren Kosten und mit Kompromissen bei beiden Modi.
❓ Häufig gestellte Fragen
Ab wann ist eine Infrarotsauna sinnvoll?
Eine Infrarotsauna ist besonders sinnvoll für Menschen, die die intensiven Temperaturen einer klassischen Sauna nicht vertragen, aber trotzdem von schwitzenden Anwendungen profitieren möchten. Sie eignet sich hervorragend für Einsteiger, da die Temperaturen von 30–60°C deutlich milder sind und keine Aufheizphase von 30–60 Minuten nötig ist. Auch für Sportler zur Muskelregeneration oder Menschen mit chronischen Schmerzen kann die Infrarotsauna eine wertvolle Ergänzung sein.
Wie oft sollte man in die Infrarotsauna gehen?
Die ideale Frequenz liegt bei 3–4 Mal pro Woche, wobei auch tägliche Sitzungen möglich sind – im Gegensatz zur klassischen Sauna, die man nur 2–3 Mal pro Woche nutzen sollte. Ein wichtiger Vorteil der Infrarotsauna ist ihre schonendere Belastung für den Kreislauf. Jede Sitzung sollte 20–30 Minuten dauern. Beginnen Sie mit kürzeren Sitzungen von 10–15 Minuten und steigern Sie langsam.
Wie lange sollte eine Sitzung dauern?
Empfohlen werden 20–30 Minuten pro Sitzung. Einsteiger sollten mit 10–15 Minuten beginnen und sich langsam steigern. Hören Sie auf Ihren Körper – wenn Sie sich schwindlig oder unwohl fühlen, beenden Sie die Sitzung früher. Wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor, während (bei Bedarf) und nach der Sitzung.
Was kostet der Betrieb einer Infrarotsauna?
Die Betriebskosten sind vergleichsweise günstig. Bei einem Strompreis von ca. 0,35 €/kWh und einer durchschnittlichen Leistung von 1500–2000 Watt kostet eine 20-minütige Sitzung etwa 0,20–0,30 €. Im Monat (bei 4× pro Woche) sind das rund 4–5 € Stromkosten – deutlich günstiger als eine klassische Sauna, die mehr Energie zum Aufheizen benötigt.
Ist eine Infrarotsauna für Kinder geeignet?
Ja, Kinder können Infrarotsaunen meist besser vertragen als klassische Saunen, da die Temperaturen niedriger sind. Dennoch gilt: Kinder unter 12 Jahren sollten nur unter Aufsicht und mit kürzeren Sitzungen (max. 10–15 Minuten) die Infrarotsauna nutzen. Die Körpertemperaturregulation ist bei Kindern noch nicht voll entwickelt. Im Zweifelsfall vorab mit dem Kinderarzt sprechen.
Hilft die Infrarotsauna beim Abnehmen?
Unterstützend ja, aber sie ist kein Wundermittel. Eine 30-minütige Sitzung verbrennt ca. 600 Kalorien – vergleichbar mit leichtem Ausdauersport. Allerdings wird ein Großteil des Gewichtsverlusts durch Wasserverlust über Schweiß verursacht und nach dem Trinken wieder zugeführt. Für nachhaltigen Gewichtsverlust ist eine Infrarotsauna eine sinnvolle Ergänzung zu einer kalorienreduzierten Ernährung und regelmäßiger Bewegung, aber kein Ersatz dafür.
Welche gesundheitlichen Risiken gibt es?
Die Infrarotsauna gilt als sehr sicher, dennoch gibt es Gegenanzeigen: Bei akuten Entzündungen, Fieber, offenen Wunden, unbehandelten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Multipler Sklerose oder Lupus sollten Sie von der Nutzung absehen. Wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach der Sitzung, um Dehydration zu vermeiden. Schwangere Frauen und Menschen mit Bluthochdruck sollten vorab einen Arzt konsultieren.
Wann sollte man von der Nutzung absehen?
Von der Nutzung sollten absehen: Schwangere Frauen (besonders im ersten Trimester), Menschen mit akuten Entzündungen oder Fieber, Patienten mit instabilen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Menschen mit offenen Wunden oder frischen Narben (je nach Lage), Patienten mit Multipler Sklerose oder Lupus, Menschen unter Alkoholeinfluss. Bei chronischen Erkrankungen immer ärztlichen Rat einholen.
Wie reinigt man eine Infrarotsauna?
Die Reinigung ist unkompliziert: Nach jeder Sitzung mit einem feuchten Tuch die Sitzflächen und Rückenlehnen abwischen. Wöchentlich eine gründlichere Reinigung mit mildem Seifenwasser oder speziellem Saunareiniger. Die Holzwände benötigen keine Behandlung – sie sollten natürlich altern. Boden und Glasfronten bei Bedarf reinigen. Ein guter Tipp: Ein Handtuch auf der Sitzfläche reduziert die Verschmutzung erheblich.
Wo kann man eine Infrarotsauna aufstellen?
Fast überall! Im Gegensatz zur klassischen Sauna benötigt die Infrarotsauna keine separate Schutzverkleidung oder spezielle Belüftung. Geeignete Orte: Keller, Badezimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Hobbyraum, Gartenhaus (winterfest). Wichtig ist ein ebener Untergrund, ausreichend Platz (inkl. 10 cm Abstand zu Wänden) und der passende Stromanschluss. Feuchträume wie Badezimmer sind unproblematisch, da die Kabine selbst keine Feuchtigkeit produziert.
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✅ Fazit
Die Infrarotsauna ist weit mehr als nur eine "gemütliche Variante" der klassischen Sauna. Mit ihrer einzigartigen Tiefenwärme bietet sie wissenschaftlich belegte gesundheitliche Vorteile – von verbesserter Herz-Kreislauf-Funktion über Schmerzlinderung bis hin zu beschleunigter Muskelregeneration.
Ihre größten Stärken liegen in der schonenden Anwendung: Bei nur 30–60°C Raumtemperatur erreicht sie ähnliche Effekte wie eine Finnische Sauna, belastet den Kreislauf aber deutlich weniger. Dazu kommen die schnelle Aufheizzeit (keine stundenlange Vorbereitung), der kompakte Platzbedarf und die Möglichkeit der täglichen Nutzung.
Für wen lohnt sich der Kauf? Für alle, die regelmäßig und bequem von den positiven Effekten des Schwitzens profitieren möchten – ohne extreme Temperaturen zu ertragen. Für Sportler als Regenerationshilfe. Für Menschen mit chronischen Schmerzen. Für alle mit begrenztem Platz oder empfindlichem Kreislauf.
Meine konkrete Empfehlung: Wenn Ihr Budget es erlaubt, greifen Sie zu einer 2-Personen-Kabine mit Vollspektrumstrahlern oder Dual-Technologie aus Hemlock-Tanne. Modelle wie die Artsauna Kiruna 120 oder die Dewello Spectra bieten hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Achten Sie auf mindestens 2000 Watt Leistung und einen deutschen Kundenservice.
Und vergessen Sie nicht: Eine Infrarotsauna ist eine langfristige Investition in Ihre Gesundheit. Mit den geringen Betriebskosten von ca. 0,25 € pro Sitzung amortisiert sich der Kauf schnell – besonders wenn Sie sonst regelmäßig ins Schwimmbad oder den Fitness-Studio-Wellnessbereich fahren.
Ob als Einstieg in die Welt des Schwitzens oder als Ergänzung zur klassischen Sauna: Die Infrarotsauna hat sich als feste Größe im Home-Wellness-Bereich etabliert. Probieren Sie es aus – Ihr Körper wird es Ihnen danken.
📚 Quellen
- Kihara et al. – "Waon therapy improves peripheral arterial disease" (PMC2718593)
- Oosterveld et al. (2009) – "Infrared sauna in patients with rheumatoid arthritis" (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18685882/)
- Mero et al. (2015) – "Effects of far-infrared sauna bathing on recovery from strength and endurance training sessions" (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26180741/)
- Masuda et al. (2005) – "The effects of repeated thermal therapy for patients with chronic fatigue syndrome" (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16046381/)
- Kukkonen-Harjula K, Kauppinen K. (1988) – "How the sauna affects the endocrine system" (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3218898)
- Binghampton University – Weight Loss Study (2017)