Infrarotsauna bei Erkältung: Wohltuende Wärme zur Linderung 🌿

Infrarotsauna bei Erkältung: Wohltuende Wärme zur Linderung 🌿
Infrarotsauna bei Erkältung: Wohltuende Wärme zur Linderung 🌿
💡 Gut zu wissen: Infrarotstrahlung erwärmt das Körpergewebe bis zu 4 cm tief und kann die Kernkörpertemperatur um bis zu 1–1,5 °C anheben — was das Immunsystem aktiviert, aber bei Fieber über 38,5 °C zur Kontraindikation wird.

Stell dir vor: Draußen pfeift der Wind, deine Nase läuft, der Kopf dröhnt – und du fragst dich, ob ausgerechnet jetzt eine Runde in der Infrarotsauna helfen oder schaden würde.

Die gute Nachricht: Eine Infrarotsauna kann bei Erkältungssymptomen tatsächlich Linderung verschaffen – wenn du ein paar wichtige Regeln beachtest. Anders als herkömmliche finnische Saunen arbeitet die Infrarotsauna nicht mit heißer Luft, sondern mit Infrarotstrahlung, die deinen Körper direkt von innen heraus erwärmt. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Kabinetemperatur liegt oft nur zwischen 45 und 60 Grad Celsius und bleibt damit deutlich angenehmer – trotzdem erzielt dein Körper tiefenwirksame Effekte, die du spüren wirst.

Die Infrarotstrahlung fördert die Durchblutung und kann helfen, festsitzenden Schleim zu lösen. Das bedeutet für dich ganz konkret: Deine Atemwege können sich befreien, das lästige Druckgefühl in Nase und Stirnhöhlen lässt nach, und du atmest wieder freier. Viele Menschen berichten, dass sie sich nach einer moderaten Infrarotsauna-Sitzung bei beginnender Erkältung spürbar erleichtert fühlen – besonders in den ersten Tagen, wenn die Symptome noch mild sind.

Aber – und das ist entscheidend – die Anwendung sollte auf keinen Fall bei Fieber erfolgen. Wenn dein Körper bereits mit einer Fieberreaktion kämpft, wäre zusätzliche Wärme kontraproduktiv und könnte deinen Kreislauf gefährlich belasten. Infrarotsauna bei Erkältung ist kein Allheilmittel und ersetzt keinen Arztbesuch, wenn Symptome stark sind oder sich verschlechtern.

Was die Infrarotsauna langfristig so wertvoll macht: Regelmäßige Sitzungen können das Immunsystem nachhaltig stärken und Erkältungen künftig vorbeugen. Wer nicht erst dann in die Kabine steigt, wenn es ihn erwischt hat, sondern kontinuierlich sauniert, baut Saison für Saison eine robustere Körperabwehr auf. In diesem Artikel erfährst du, wann der richtige Zeitpunkt für Infrarotsauna bei Erkältung ist, was du unbedingt beachten musst und wie du jede Sitzung optimal gestaltest.

🤔 Was ist dran am Mythos Infrarotsauna bei Erkältung?

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Erkältungen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt — und die Empfehlungen, wie man sie am besten übersteht, könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die eine Fraktion auf Bettruhe und heiße Suppe schwört, propagieren andere die Infrarotsauna als Geheimwaffe gegen Schnupfen, Heiserkeit und das allgemeine Krankheitsgefühl. Doch was ist wirklich dran an diesem Versprechen? Handelt es sich um einen modernen Wellness-Mythos, der sich hartnäckig hält, weil er sich einfach gut anfühlt? Oder steckt dahinter tatsächlich ein physiologischer Mechanismus, der dem erkälteten Körper unter die Arme greift? Die Antwort liegt, wie so oft, irgendwo zwischen belegbarer Wissenschaft und gelebter Alltagserfahrung — und sie ist deutlich differenzierter, als es die meisten Befürworter oder Skeptiker zugeben würden.

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Die Idee, Wärme gezielt gegen Erkältungssymptome einzusetzen, ist alles andere als neu. Schon lange vor der Erfindung der Infrarotkabine nutzten Menschen in Nordeuropa die Schwitzhütte oder die traditionelle Finnische Sauna, um Erkältungssymptome zu lindern und den Körper zu stärken. Der entscheidende Unterschied zur Infrarotsauna liegt jedoch in der Art der Wärmeübertragung: Während klassische Saunen die Kabinenluft auf 80 bis 100 Grad erhitzen und den Körper von außen durch heiße Luft erwärmen, arbeiten Infrarotkabinen mit elektromagnetischer Strahlungswärme, die direkt ins Gewebe eindringt — und das bei wesentlich niedrigeren Umgebungstemperaturen von typischerweise 40 bis 60 Grad Celsius. Diese grundlegend andere Physik macht die Infrarotsauna für viele Menschen verträglicher und erklärt, warum gerade Erkältungspatienten sie als angenehmer empfinden als den klassischen Saunagang.

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Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung von Infrarotlicht

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Das Infrarotlicht — genauer gesagt Nahinfrarot (NIR) und Ferninfrarot (FIR) — dringt je nach Wellenlänge unterschiedlich tief in das menschliche Gewebe ein. Ferninfrarotstrahlung, die bei den meisten handelsüblichen Infrarotkabinen dominiert, erreicht Tiefen von mehreren Zentimetern und erwärmt dabei Muskeln, Bindegewebe und Blutgefäße direkt von innen heraus. Diese gezielte Tiefenwärme löst eine Kaskade physiologischer Reaktionen aus, die für erkältete Menschen durchaus relevant sein können — weit mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Eine umfassende Übersicht über die gesundheitlichen Effekte dieser Strahlungsart bietet unser Artikel zur Infrarotkabine Wirkung.

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An erster Stelle steht die Förderung der Durchblutung. Wenn Infrarotlicht auf den Körper trifft, weiten sich die Blutgefäße — ein Prozess, den Mediziner als Vasodilatation bezeichnen. Das Herz pumpt schneller, die Kapillardurchblutung in Haut und tieferen Gewebeschichten verbessert sich messbar, und gleichzeitig steigt die Körperkerntemperatur leicht an. Genau diese milde, kontrollierte Hyperthermie gilt als potenziell vorteilhaft bei Erkältungen: Viele Erkältungsviren — allen voran Rhinoviren — sind bei erhöhten Körpertemperaturen weniger replikationsfähig. Das Prinzip ist dasselbe, das auch dem natürlichen Fieber zugrunde liegt: Der Körper dreht die Temperatur bewusst hoch, um dem Erreger das Leben schwer zu machen. Die Infrarotsauna imitiert diesen Effekt auf kontrolliertem Weg.

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Die wissenschaftliche Datenlage zur Infrarotsauna bei Erkältungen ist zwar noch nicht so umfangreich, wie man es sich wünschen würde, aber die vorhandenen Erkenntnisse sind dennoch bemerkenswert. Studien aus dem Bereich der Photobiomodulation — der gezielten Beeinflussung biologischer Prozesse durch Licht — zeigen, dass Infrarotstrahlung entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Sie hemmt bestimmte proinflammatorische Botenstoffe wie Interleukin-6 und TNF-alpha und stimuliert gleichzeitig die Aktivität natürlicher Killerzellen, die bei der Bekämpfung viraler Infektionen eine Schlüsselrolle spielen. Eine finnische Langzeitstudie kam zudem zu dem Ergebnis, dass regelmäßige Saunanutzer im Schnitt deutlich weniger Erkältungsepisoden pro Jahr aufwiesen als Personen ohne Saunagewohnheit — ein Hinweis auf einen präventiven Effekt, der über die akute Anwendung hinausgeht. Wie breit gefächert die gesundheitlichen Vorteile einer Infrarotkabine tatsächlich sind, zeigt der Überblick auf unserer Seite zur Infrarotkabine Gesundheit.

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Ein weiterer, oft unterschätzter Mechanismus ist die Wirkung der Wärme auf die Schleimhäute der oberen Atemwege. Viele Erkältungspatienten berichten, dass nach einem Infrarotsaunabad die Nasenatmung sich merklich verbessert und das Druckgefühl in den Nasennebenhöhlen nachlässt. Physiologisch ist das plausibel: Die Wärme regt die Schleimproduktion an, verflüssigt angestautes Sekret und erleichtert dessen Abfließen. Damit ähnelt der Effekt in gewisser Weise dem eines Dampfbads bei Erkältung, das ebenfalls auf Wärme und erhöhte Luftfeuchtigkeit setzt — allerdings mit einer anderen Wärmequalität und einem deutlich höheren Feuchtigkeitsgehalt der Atemluft. Während das Dampfbad die Schleimhäute direkt befeuchtet, wirkt die Infrarotkabine eher über die Tiefenwärme und die systemische Kreislaufwirkung.

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Hinzu kommt die entspannende Wirkung auf die Skelettmuskulatur. Erkältungen gehen häufig mit diffusen Gliederschmerzen und hartnäckigen Muskelverspannungen einher — ein Symptom, das viele Betroffene als besonders belastend erleben, weil es sie daran hindert, sich auszuruhen. Die Tiefenwärme der Infrarotstrahlung kann genau diese Verspannungen gezielt lösen, da sie direkt in den Muskel eindringt und die lokale Mikrozirkulation verbessert. Ähnliche therapeutische Effekte nutzt man auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparats — wie Sie im weiterführenden Artikel über Sauna bei Rheuma nachlesen können.

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Subjektive Erfahrungen von Anwendern

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Neben der wissenschaftlichen Perspektive spielen Erfahrungsberichte aus der Praxis eine wichtige Rolle — zumal sie häufig das vorantreiben, was die Forschung noch nicht vollständig systematisiert hat. Das gilt für die Infrarotsauna bei Erkältungen ganz besonders: Wer einmal mit einer hartnäckigen Verkühlung in der Kabine gesessen und danach eine spürbare Linderung erlebt hat, den überzeugt keine theoretische Skepsis mehr. Die Berichte, die sich in Nutzerforen, auf Bewertungsportalen und in Gesundheitsblogs häufen, klingen oft überraschend ähnlich — was darauf hindeutet, dass es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

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Typische Schilderungen lauten:

🔥 Wie Infrarotstrahlung bei Erkältungssymptomen hilft

Wer kennt das nicht: Der Hals kratzt, die Nase läuft, die Glieder schmerzen — eine Erkältung kündigt sich an. In diesem Moment suchen viele Menschen nach natürlichen Wegen, die Symptome zu lindern und die Genesung zu beschleunigen. Die Infrarotsauna rückt dabei zunehmend in den Fokus, denn ihre spezifische Wärmeform wirkt tiefer auf den Körper ein als die meisten anderen Wärmeanwendungen. Doch wie genau funktioniert das, und welche physiologischen Prozesse stecken dahinter?

Im Gegensatz zur klassischen Finnischen Sauna, die die Umgebungsluft auf 80–100 °C erhitzt und den Körper von außen nach innen erwärmt, arbeitet die Infrarotkabine mit elektromagnetischer Strahlung im Wellenlängenbereich von etwa 780 Nanometern bis 1 Millimeter. Diese Strahlen dringen bis zu 4 Zentimeter tief in das Gewebe ein und erzeugen dort Wärme direkt in den Zellen — ohne den Umweg über heiße Luft. Das macht einen erheblichen Unterschied, denn der menschliche Körper reagiert auf diese Art der Erwärmung mit einem einzigartigen Set physiologischer Anpassungsreaktionen, die gerade bei einer Erkältung therapeutisch wertvoll sind.

Infrarotsauna Anwendung bei Erkältung — tiefe Gewebewärme durch Infrarotlicht unterstützt das Immunsystem
Infrarotstrahlung dringt tief ins Gewebe ein und fördert die körpereigene Immunabwehr auf zellulärer Ebene

Die Rolle von Infrarotlicht bei der Stärkung des Immunsystems

Der zentrale Mechanismus, durch den Infrarotwärme das Immunsystem unterstützt, ist die kontrolliert herbeigeführte Hyperthermie — also die gezielte Erhöhung der Körpertemperatur. Wenn die Körperkerntemperatur auf 37,5 bis 38,5 °C ansteigt, schaltet das Immunsystem in einen erhöhten Aktivierungszustand. Dieses Prinzip imitiert die natürliche Fieberreaktion des Körpers: Fieber ist biologisch gesehen kein Symptom, das bekämpft werden muss, sondern eine evolutionär erprobte Verteidigungsstrategie des Organismus.

Immunologische Untersuchungen belegen, dass erhöhte Körpertemperaturen die Proliferation von T-Lymphozyten fördern — jener weißen Blutkörperchen, die Viren und infizierte Zellen direkt attackieren. Gleichzeitig wird die Produktion von Interferonen angeregt, körpereigenen Proteinen, die benachbarte Zellen vor Virusinfektionen warnen und deren Replikationsmechanismus hemmen. Die Infrarotsauna bietet den praktischen Vorteil, dass diese Temperaturerhöhung gezielt und kontrolliert herbeigeführt werden kann, ohne den Körper mit extremer Umgebungshitze zu belasten — was gerade für geschwächte Personen im Erkältungsstadium von Bedeutung ist.

Darüber hinaus aktiviert die Infrarotwärme die Durchblutung signifikant. Eine verbesserte Mikrozirkulation bedeutet, dass Immunzellen schneller zu Infektionsherden transportiert werden können und Stoffwechselabfälle sowie entzündliche Botenstoffe zügiger abtransportiert werden. Wer sich einen umfassenden Überblick über die gesundheitlichen Vorteile verschaffen möchte, findet auf der Seite zur Infrarotkabine Gesundheit eine detaillierte Übersicht belegter Wirkungsmechanismen — von der Herzkreislaufunterstützung bis zur Muskelregeneration.

Auch die Schweißproduktion spielt eine immunologische Nebenrolle: Schweiß enthält das antimikrobielle Peptid Dermcidin, das Bakterien und Pilze hemmt. Bei einer Erkältung, wo die Barrierefunktion der Schleimhäute bereits angegriffen ist, kann die verstärkte Schweißproduktion in der Infrarotkabine dazu beitragen, die natürliche Schutzfunktion der Haut zu unterstützen und opportunistische Keime abzuwehren.

Infrarotsauna und Schleimlösung: Wie es funktioniert

Eines der quälendsten Erkältungssymptome ist die verstopfte Nase — verursacht durch die Anschwellung der Nasenschleimhaut und die Produktion von zähflüssigem Sekret. Hier entfaltet die Infrarotwärme eine besonders praktische Wirkung. Die Wärme erweitert die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und regt die Durchblutung der gesamten Atemwegsschleimhaut an, was auf Dauer zur Verflüssigung und leichteren Absonderung des festsitzenden Schleims führt. Dickflüssiges Nasensekret, das die Nebenhöhlen verstopft, wird durch die verbesserte Gewebedurchblutung mobilisiert.

Im Vergleich dazu wirkt das Dampfbad bei Erkältung primär über feuchte Wärme, die direkt auf die Oberfläche der Schleimhäute einwirkt und die oberen Atemwege befeuchtet. Die Infrarotkabine hingegen arbeitet ganzheitlicher über die tiefe Gewebedurchblutung — sie verbessert die Mikrozirkulation der gesamten Atemwegsschleimhaut, einschließlich der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der Bronchien. Das kann besonders bei Erkältungen mit tiefsitzendem Husten und einem Druckgefühl in der Brust hilfreich sein, wo eine reine Schleimhautbefeuchtung nicht ausreicht.

Die Muskulatur der Atemwege — also das Zwerchfell und die Interkostalmuskulatur — profitiert ebenfalls von der tiefen Gewebewärme. Verspannte Atemmuskeln, wie sie bei anhaltendem starken Husten auftreten, werden gelockert, was das Atmen erleichtert und die Hustenarbeit effizienter gestaltet. Die Infrarotkabine Wirkung geht also weit über eine oberflächliche Erwärmung hinaus und umfasst tiefgreifende neuromuskuläre Effekte, die das gesamte Atmungssystem entlasten.

Wichtig zu beachten ist dabei die ausreichende Flüssigkeitszufuhr: In der Infrarotkabine verliert der Körper durch Schwitzen erhebliche Flüssigkeitsmengen. Gerade bei einer Erkältung, wo durch erhöhte Atemfrequenz und eventuellem Fieber ohnehin ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf besteht, sollte man vor, während und nach der Sitzung konsequent Wasser oder warmen Kräutertee trinken. Nur bei ausreichender Hydratation kann der Schleim die gewünschte dünnflüssige Konsistenz annehmen und effektiv abgesondert werden — andernfalls könnte der Schleim trotz Wärme zähflüssig bleiben.

Spezifische Symptome und wie Infrarot helfen kann

Erkältungen präsentieren sich mit einem breiten Spektrum an Symptomen, und die Infrarotsauna kann bei verschiedenen davon gezielt unterstützend wirken. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Wirkung nicht kausal ist — die Infrarotstrahlung beseitigt keine Viren — sondern symptomatisch und immunmodulierend.

Halsschmerzen: Die Wärme wirkt entzündungshemmend auf die gereizte Rachenschleimhaut. Durch die verbesserte Durchblutung werden Entzündungsmediatoren wie Prostaglandine und Bradykinin schneller abtransportiert — jene Botenstoffe, die für das typische Kratzen und Brennen im Hals verantwortlich sind. Eine Infrarotsitzung kann den Schmerz kurzfristig messbar lindern, auch wenn sie die zugrunde liegende virale Infektion nicht beseitigen kann. Die Wärme wirkt dabei ähnlich wie eine klassische Wärmeauflage, jedoch systemisch und tiefer ins Gewebe reichend.

Husten: Bei produktivem Husten mit Schleimbildung kann die Wärme das Sekret in den Bronchien verflüssigen und so das Abhusten erheblich erleichtern. Der Körper muss weniger Kraft aufwenden, um zähes Sekret zu mobilisieren. Bei trockenem Reizhusten hingegen ist Vorsicht geboten: Zu trockene Kabinenluft kann die gereizten Schleimhäute zusätzlich austrocknen. In diesem Fall empfiehlt es sich, einen kleinen Behälter mit Wasser oder einem ätherischen Öl wie Eukalyptus in der Kabine aufzustellen, um die Luftfeuchtigkeit leicht zu erhöhen und die Schleimhäute zu schonen.

Schnupfen und Nebenhöhlendruck: Die verbesserte Durchblutung der Nasenschleimhaut führt mittelfristig zu einer Abschwellung — ähnlich dem Effekt abschwellender Nasensprays, jedoch ohne das Abhängigkeitspotenzial bei längerer Anwendung. Druckgefühl in den Stirn- und Kieferhöhlen wird durch die Wärme gelindert, da sich die Nasengänge öffnen und die Drainage des angesammelten Sekrets verbessert wird. Viele Nutzer berichten nach einer Infrarotsitzung von einem spürbaren Freigefühl in der Nase, das für mehrere Stunden anhält.

Gliederschmerzen und Erschöpfung: Das Myalgie-Syndrom — die typischen Gliederschmerzen einer Erkältung — entsteht durch die massenhafte Ausschüttung von Zytokinen im Rahmen der Immunreaktion. Infrarotwärme kann hier auf zwei Ebenen helfen: Zum einen entspannt sie die Muskulatur direkt durch die tiefe Gewebedurchblutung und löst Muskelverspannungen. Zum anderen fördern während einer Infrarotsitzung ausgeschüttete Endorphine ein allgemeines Wohlgefühl, das dem schmerzbedingten Erschöpfungszustand entgegenwirkt. Ähnliche schmerzlindernde Effekte sind aus dem Bereich Sauna bei Rheuma bekannt, wo die Wärmeapplikation ebenfalls gezielt entzündliche Prozesse moduliert und die Schmerzwahrnehmung dämpft.

Wer die Infrarotsauna regelmäßig zur Erkältungsprävention und Symptomlinderung nutzen möchte — auch gemeinsam mit einem Partner oder Familienmitglied — findet in einer Infrarotkabine für 2 Personen die ideale Lösung für parallele Behandlungssitzungen im häuslichen Umfeld. Gerade in der Erkältungssaison ist eine eigene Kabine ein echter Mehrwert, da man die Sitzung spontan und bedarfsgerecht planen kann, ohne Wartezeiten oder Hygienebedenken in öffentlichen Einrichtungen.

Eines sollte jedoch klar bleiben: Die Infrarotsauna ist eine komplementäre Methode zur Unterstützung des Immunsystems und zur Linderung von Erkältungssymptomen — kein Ersatz für ärztliche Behandlung. Bei hohem Fieber über 38,5 °C, schwerem Krankheitsgefühl, Atemnot oder Anzeichen einer bakteriellen Infektion wie eitrigen Mandeln oder starken Kopfschmerzen sollte stets ein Arzt aufgesucht werden. Die Infrarotsauna entfaltet ihre Stärken im Frühstadium einer Erkältung oder in der Erholungsphase — dann, wenn der Körper gezielte Unterstützung braucht, aber noch nicht überwältigt ist.

🌡️ Anwendungsempfehlungen für die Infrarotsauna bei Erkältung

Wer eine Infrarotsauna bei Erkältung nutzen möchte, sollte einige grundlegende Empfehlungen beachten, um den größtmöglichen Nutzen aus der Wärmeanwendung zu ziehen und gleichzeitig den Körper nicht zu überfordern. Im Gegensatz zur Finnischen Sauna, die mit Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius arbeitet, bietet die Infrarotkabine ein deutlich sanfteres Wärmeprofil – und das ist bei einer Erkältung ein entscheidender Vorteil. Die Infrarotstrahlung erwärmt den Körper von innen heraus, ohne dass die Umgebungsluft dabei unangenehm heiß wird. Das macht die Anwendung für Menschen mit geschwächtem Immunsystem deutlich verträglicher und ist ein wesentlicher Grund, warum Wärmetherapie bei grippalen Infekten immer mehr Zuspruch findet.

Die richtige Temperatur und Dauer für eine Infrarotsitzung bei Erkältung

Der wichtigste Grundsatz lautet: weniger ist mehr – zumindest wenn Sie erkältet sind. Gesunde Menschen genießen ihre Infrarotsauna häufig bei Temperaturen zwischen 50 und 65 Grad Celsius. Bei einer Erkältung empfehlen sich jedoch niedrigere Einstellungen zwischen 40 und 50 Grad Celsius, damit der ohnehin schon belastete Körper nicht unnötig Energie für die Thermoregulation aufwenden muss. Der Unterschied mag gering klingen, wirkt sich aber spürbar auf die Verträglichkeit aus.

Beginnen Sie mit der unteren Grenze, also rund 40 Grad Celsius, und steigern Sie die Temperatur nur dann, wenn Sie sich dabei wohl und sicher fühlen. Viele Menschen mit beginnender Erkältung berichten, dass bereits diese moderate Wärme eine spürbare Erleichterung der Symptome bringt: verstopfte Nasennebenhöhlen öffnen sich, der Körper beginnt sanft zu schwitzen, und Muskelverspannungen lösen sich auf. Diese Effekte sind gut dokumentiert und Teil dessen, was die Infrarotkabine Wirkung so beliebt macht – nämlich die Tiefenwärme, die anders als heiße Umgebungsluft direkt in das Gewebe eindringt, ohne den Kreislauf übermäßig zu belasten.

Was die Dauer betrifft, gilt eine ähnliche Logik: Verkürzen Sie Ihre Sitzung bei Erkältung auf 15 bis 20 Minuten. Im Normalzustand sitzen manche Infrarotsaunafans 30 bis 45 Minuten in der Kabine, aber ein erkälteter Organismus braucht keine marathonhafte Wärmezufuhr. 15 bis 20 Minuten reichen vollständig aus, um den therapeutischen Effekt zu erzielen – also die Durchblutung zu fördern, das Immunsystem zu stimulieren und die Schleimhäute zu befeuchten. Wer länger sitzen bleibt, riskiert Kreislaufprobleme und eine unnötige Erschöpfung, die den Heilungsprozess verlangsamen kann, anstatt ihn zu beschleunigen.

Wie häufig sollten Sie während einer Erkältung in die Infrarotsauna gehen? Die Empfehlung lautet: maximal einmal täglich, besser sogar jeden zweiten Tag. Achten Sie genau darauf, wie sich Ihr Körper nach jeder Sitzung anfühlt. Wenn Sie danach erfrischt wirken und leichter schlafen können, ist das ein gutes Zeichen. Wenn Sie sich hingegen erschöpft, schwindelig oder unwohl fühlen, sollten Sie entweder die Temperatur reduzieren, die Sitzungsdauer verkürzen oder ganz auf eine weitere Anwendung verzichten und dem Körper Zeit zur Erholung gönnen. Ihr Körper sendet klare Signale – hören Sie darauf.

Ganz entscheidend ist die Hydrierung vor, während und nach der Infrarotsitzung. Trinken Sie mindestens 500 ml Wasser vor dem Gang in die Kabine, und haben Sie eine Wasserflasche griffbereit. Nach der Sitzung sollten Sie weitere 500 ml bis einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen – am besten stilles Wasser oder einen leichten Kräutertee mit Holunderblüte oder Lindenblüte, die zusätzlich schweißtreibend wirken. Koffeinhaltiger Kaffee oder Alkohol sind absolut kontraindiziert, da sie den Flüssigkeitshaushalt zusätzlich belasten. Gerade bei einer Erkältung braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit, um die Schleimhäute feucht zu halten und Krankheitserreger effizienter zu bekämpfen.

Nach der Sitzung gilt: Ruhe ist das A und O. Wickeln Sie sich in ein warmes Handtuch oder einen Bademantel, legen Sie sich hin und gönnen Sie Ihrem Körper mindestens 20 bis 30 Minuten vollständige Entspannung. Vermeiden Sie es unbedingt, direkt nach der Infrarotsauna in die Kälte zu gehen. Temperaturschocks sind der Feind des geschwächten Immunsystems. Wer eine eigene Infrarotkabine 2 Personen zu Hause besitzt, hat hier einen klaren Vorteil: Er kann sich nach der Sitzung bequem in den eigenen vier Wänden erholen, ohne erst durch kalte Außenluft zurück nach Hause zu müssen – ein Aspekt, der den häuslichen Einsatz gerade bei Erkrankungen so wertvoll macht.

Infrarotsauna und Schlafqualität während einer Erkältung

Erkältungen und schlechter Schlaf gehen Hand in Hand. Verstopfte Nase, Halsschmerzen und allgemeines Unwohlsein rauben uns nachts den erholsamen Schlaf, den wir so dringend bräuchten. Genau hier kann die Infrarotsauna einen bedeutsamen Beitrag leisten – sofern man sie richtig einsetzt und den richtigen Zeitpunkt wählt.

Die Kernfrage ist der Zeitpunkt der Anwendung. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schlafforschung legen nahe, dass ein moderater Anstieg der Körperkerntemperatur, gefolgt von einem natürlichen Abfall, die Einschlafbereitschaft deutlich erhöht. Diesen Effekt macht man sich beim abendlichen Bad in der Badewanne zunutze – und er funktioniert auf sehr ähnliche Weise auch mit der Infrarotsauna. Planen Sie Ihre Sitzung etwa eineinhalb bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen. In dieser Zeit sinkt die durch die Infrarotstrahlung erhöhte Körpertemperatur langsam wieder ab, was dem Gehirn das Signal gibt, dass es Zeit zum Schlafen ist. Dieser physiologische Mechanismus ist gut belegt und macht die Infrarotsauna zu einem echten Schlafhelfer in Erkältungszeiten.

Gleichzeitig entspannt die Wärme der Infrarotsauna die Muskulatur, die bei einer Erkältung oft schmerzhaft verspannt ist. Wer kennt nicht das typische Gliederschmerzen-Gefühl bei einem grippalen Infekt, das das Einschlafen zusätzlich erschwert? Die Infrarotstrahlung dringt bis in tiefere Gewebeschichten vor und löst diese Verspannungen auf eine Art und Weise, die Wärmekissen oder einfache Wärmeflaschen kaum erreichen können. Das Ergebnis: Sie liegen entspannter im Bett, finden leichter eine komfortable Schlafposition und können länger in den tieferen, erholsameren Schlafphasen verweilen.

Außerdem öffnen sich durch die Wärme die Schleimhäute der Nase und der Nasennebenhöhlen vorübergehend. Wer abends nach einer Infrarotsitzung ins Bett geht, kann in den entscheidenden ersten Stunden des Schlafs deutlich freier atmen – ein Effekt, der durch zusätzliches Inhalieren mit ätherischen Ölen noch weiter verstärkt werden kann. Im Vergleich zum Dampfbad Erkaeltung, das durch hohe Luftfeuchtigkeit ebenfalls die Atemwege befeuchtet, punktet die Infrarotsauna mit ihrer sanfteren Temperaturwirkung und der Möglichkeit, die Intensität individuell und präziser zu steuern. Menschen, die auf feuchte Hitze empfindlich reagieren, tolerieren die trockene Infrarowärme daher oft besser.

Wichtig: Nutzen Sie die Infrarotsauna keinesfalls unmittelbar vor dem Schlafengehen. Eine Sitzung kurz vor dem Zubettgehen kann den Kreislauf kurzfristig aktivieren und das Einschlafen paradoxerweise erschweren statt erleichtern. Der Puffer von eineinhalb bis zwei Stunden ist keine beliebige Empfehlung, sondern eine physiologische Notwendigkeit, damit der thermoregulierende Abkühlungsprozess vollständig und ungestört ablaufen kann.

Kombination von Infrarotsauna mit anderen Hausmitteln gegen Erkältung

Die Infrarotsauna ist kein Allheilmittel, aber sie fügt sich hervorragend in ein ganzheitliches Behandlungskonzept ein. Wer sie mit bewährten Hausmitteln kombiniert, kann die Genesungszeit spürbar verkürzen, die Symptome effektiver lindern und dem Körper auf mehreren Ebenen gleichzeitig helfen.

Ingwer-Tee gehört zu den effektivsten Begleitmaßnahmen. Ingwer enthält Gingerole und Shogaole, die nachweislich entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral wirken. Trinken Sie eine große Tasse frisch aufgebrühten Ingwer-Tee – idealerweise mit einem Spritzer Zitronensaft und einem Teelöffel Honig – etwa 30 Minuten vor der Infrarotsitzung. Die wärmende Wirkung des Ingwers und die Wärme der Kabine potenzieren sich gegenseitig und fördern das Schwitzen noch intensiver. Schwitzen ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Mechanismus, über den der Körper Stoffwechselendprodukte ausleitet und Abwehrzellen mobilisiert.

Ätherische Öle können direkt in der Infrarotkabine eingesetzt werden, sofern die Kabine dafür geeignet ist und der Hersteller dies zulässt. Eukalyptus, Pfefferminze und Thymian sind bei Erkältungen besonders bewährt: Sie wirken schleimlösend, erleichtern die Atmung und haben antiseptische Eigenschaften, die die Schleimhäute zusätzlich schützen. Träufeln Sie einige Tropfen auf ein feuchtes Baumwolltuch und legen Sie es auf Ihre Knie oder halten Sie es sich beim Atmen vor das Gesicht. Atmen Sie dabei bewusst und tief in den Bauch hinein – Sie werden den Unterschied nach wenigen Zügen spüren. Beachten Sie stets die Hinweise des Kabinenherstellers, um Verfärbungen oder Schäden an den Holzoberflächen zu vermeiden.

Vitamin C in ausreichender Dosierung ist eine weitere sinnvolle Ergänzung. Während und nach der Infrarotsauna befindet sich der Körper in einem erhöhten Stoffwechselzustand und kann Nährstoffe besonders effizient aufnehmen. Kombinieren Sie Vitamin C mit Zink, das für die Immunabwehr unerlässlich ist und nachweislich die Erkältungsdauer verkürzen kann. Diese Nährstoffkombination, zusammen mit der immunstimulierenden Wirkung regelmäßiger Wärmetherapie, bildet eine sinnvolle Gesamtstrategie für die häusliche Erkältungsbehandlung.

Wer die positiven Auswirkungen der Wärme auf den gesamten Organismus tiefer verstehen möchte, findet umfangreiche Hintergrundinformationen zur Infrarotkabine Gesundheit – dort wird unter anderem erklärt, warum regelmäßige Wärmeanwendungen das Immunsystem langfristig konditionieren und stärken können. Ähnliche Synergieeffekte zwischen Wärme und Immunmodulation lassen sich auch bei anderen Erkrankungen beobachten: Wer beispielsweise an chronischen Entzündungen leidet, findet in den Erkenntnissen zur Sauna bei Rheuma wertvolle Parallelen dazu, wie Wärme Entzündungsprozesse modulieren und lindern kann.

Abschließend sei noch einmal betont: Ruhe bleibt die wichtigste Einzelmaßnahme bei einer Erkältung. Die Infrarotsauna kann den Heilungsprozess sinnvoll unterstützen und beschleunigen, ihn aber nicht ersetzen. Hören Sie auf Ihren Körper, reduzieren Sie Ihre körperlichen Aktivitäten auf ein Minimum, schlafen Sie so viel wie möglich und nutzen Sie die Infrarotsauna als wertvolles Werkzeug in Ihrer häuslichen Erkältungsstrategie. Wenn Ihre Symptome sich trotz aller Maßnahmen verschlechtern, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Sie unter Kurzatmigkeit leiden, verzichten Sie auf die Infrarotsauna und konsultieren Sie einen Arzt.

🏆 Vorteile der Infrarotsauna gegenüber traditionellen Saunen bei Erkältung

Wer sich mit einer Erkältung plagt, greift häufig zum ersten Hausmittel, das einem einfällt: die klassische Sauna. Doch gerade bei akuten Erkältungssymptomen oder den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts kann die Infrarotsauna die deutlich klügere und schonendere Wahl sein. Sie arbeitet nach einem grundlegend anderen physikalischen Prinzip als die traditionelle Variante und bietet dabei mehrere entscheidende Vorteile – besonders für einen bereits geschwächten Organismus. Wer die Infrarotkabine Wirkung einmal verstanden hat, begreift sofort, warum diese Technologie gerade in der Erkältungszeit überzeugt.

Schonendere Wärmeentwicklung

Der fundamentale Unterschied zwischen Infrarotsauna und klassischer Sauna liegt in der Art, wie Wärme erzeugt und auf den Körper übertragen wird. In einer traditionellen finnischen Sauna – über deren Geschichte und Besonderheiten unsere Seite zur Finnischen Sauna ausführlich informiert – wird zunächst die Raumluft auf Temperaturen von 80 bis 100 Grad Celsius erhitzt. Diese heiße Luft erwärmt dann in einem zweiten Schritt den menschlichen Körper von außen nach innen. Das bedeutet: Der Organismus muss gewaltige Energie aufwenden, um mit dieser extremen Umgebungstemperatur umzugehen, und das Herz-Kreislauf-System wird sofort und stark gefordert.

In einer Infrarotsauna funktioniert das Prinzip völlig anders. Die Infrarotstrahlung – ein natürlicher Teil des elektromagnetischen Spektrums, der auch in der Wärmestrahlung der Sonne enthalten ist – durchdringt die Haut direkt und erwärmt das Körpergewebe von innen heraus, ohne die Umgebungsluft stark aufzuheizen. Die Kabinentemperatur beträgt dabei lediglich 35 bis 55 Grad Celsius. Das klingt nach wenig, aber der entscheidende Unterschied liegt in der Wirkungsweise: Der Körper wird sanft, gleichmäßig und tiefenwirksam erwärmt, ohne gegen eine erdrückende Außenhitze ankämpfen zu müssen.

Für Erkältungskranke hat das eine enorme praktische Bedeutung. Das Immunsystem, das bereits auf Hochtouren läuft, um Viren und Bakterien zu bekämpfen, wird nicht zusätzlich durch extreme Hitzestress belastet. Stattdessen erhält es genau das, was es benötigt: eine sanfte, tiefenwirksame Erwärmung, die die Körperkerntemperatur moderat anhebt. Erhöhte Körpertemperatur ist eine natürliche und bewährte Abwehrreaktion des Immunsystems – Krankheitserreger sind bei höheren Temperaturen deutlich weniger überlebensfähig. Die Infrarotsauna aktiviert diesen Mechanismus gezielt und effizient, ohne den Körper dabei zu überfordern oder zusätzlichen Stress auszulösen.

Wer die gesundheitlichen Aspekte der Infrarotkabine umfassend verstehen möchte, findet auf unserer Seite zur Infrarotkabine Gesundheit detaillierte Informationen darüber, wie regelmäßige Anwendungen das Wohlbefinden steigern und das Immunsystem langfristig stärken können – weit über die Erkältungssaison hinaus.

Bessere Verträglichkeit für Kreislauf und Atemwege

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Infrarotsauna bei Erkältung ist ihre deutlich bessere Verträglichkeit für das Herz-Kreislauf-System. In der traditionellen Sauna sind Kreislaufprobleme ein bekanntes Risiko: Schwindel, Herzrasen oder in seltenen Fällen sogar ein Kreislaufkollaps können auftreten – besonders bei Personen, die körperlich bereits geschwächt sind. Die Kombination aus extremer Hitze und dem anschließenden abrupten Temperaturwechsel beim Abkühlen stellt eine erhebliche Belastung dar.

Bei einer Erkältung ist der Körper ohnehin schon im Ausnahmezustand. Das Herz-Kreislauf-System arbeitet auf erhöhtem Niveau, weil es das Immunsystem kontinuierlich mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgen muss. Eine extreme Hitzestimulation kann dieses ohnehin belastete System überfordern. Menschen, die zusätzlich zu ihrer Erkältung auch unter Kreislaufproblemen oder Blutdruckschwankungen leiden, sollten dies besonders berücksichtigen – wie unsere ausführliche Seite zu Sauna Blutdruck zeigt, ist der Einfluss von Saunagängen auf den Blutdruck nicht trivial und sollte individuell bewertet werden.

Die Infrarotsauna fordert das Herz-Kreislauf-System vergleichsweise sanft. Die moderaten Temperaturen sorgen zwar ebenfalls für eine erhöhte Herzfrequenz und eine verbesserte Durchblutung der Muskulatur und des Bindegewebes, tun dies aber in einem Ausmaß, das auch für geschwächte und kreislaufsensible Personen gut verträglich ist. Der Blutdruck steigt nicht abrupt an, der Kreislauf wird schonend angeregt statt erschöpft.

Auch für die Atemwege bietet die Infrarotsauna klare Vorteile. In einer konventionellen Sauna ist die Luft extrem heiß – beim Aufguss kurzzeitig mit heißem Wasserdampf gesättigt. Für Menschen mit bereits entzündeten Nasenschleimhäuten, gereizten Bronchien oder heftigem Husten kann das regelrecht schmerzhaft sein. Die heiße, trockene oder kurzzeitig feuchtheiße Luft kann die ohnehin gereizte Schleimhaut weiter austrocknen, irritieren und zu einem stärkeren Hustenreiz führen. In der Infrarotsauna hingegen ist die Umgebungsluft deutlich kühler und für Erkältete angenehm atembar. Viele Betroffene berichten, dass sie in der Infrarotkabine wesentlich freier durchatmen können als in der klassischen Sauna und sich insgesamt wohler fühlen.

Wer sich fragt, ob ein Dampfbad eine sinnvolle Alternative bei Erkältung darstellt, sollte unsere Seite zu Dampfbad Erkältung besuchen – dort werden die spezifischen Vor- und Nachteile der feuchten Wärme bei Atemwegsinfekten ausführlich verglichen und erläutert.

Geringere Luftfeuchtigkeit

Der dritte entscheidende Vorteil der Infrarotsauna gegenüber traditionellen Saunavarianten bei Erkältung ist die deutlich geringere Luftfeuchtigkeit in der Kabine. In der klassischen Sauna – ob mit oder ohne Aufguss – ist Wasserdampf ein zentrales Element. Beim Aufguss steigt die relative Luftfeuchtigkeit kurzzeitig auf 40 bis 60 Prozent oder darüber. Das erzeugt die charakteristische Dampfatmosphäre, die viele Saunafreunde schätzen und genießen.

Für Erkältungskranke kann hohe Luftfeuchtigkeit in Kombination mit extremer Hitze jedoch kontraproduktiv wirken. Wenn die Atemwege bereits durch virale Entzündungen geschwollen und gereizt sind, kann feuchtheiße Luft das Atmen spürbar erschweren. Manche Betroffene erleben das als beklemmend und fühlen sich in feuchter Hitze unwohler als in trockener Wärme – was dem eigentlichen Erholungseffekt entgegenwirkt.

Die Infrarotsauna arbeitet mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit, typischerweise zwischen fünf und zwanzig Prozent. Das entspricht annähernd normaler Raumluftfeuchtigkeit. Diese trockene Wärme hat für Erkältungskranke klare Vorteile: Die Atemwege werden nicht durch Wasserdampf zusätzlich belastet, und gleichzeitig entfaltet die Infrarotstrahlung ihre tiefenwirksame Wirkung auf Muskeln, Bindegewebe und das Immunsystem. Der Körper beginnt zu schwitzen – denn die Erwärmung von innen regt die Schweißdrüsen stark an –, aber die Umgebungsluft bleibt angenehm leicht atembar.

Das Schwitzen selbst ist dabei ein therapeutisch wertvoller Effekt. Durch den Schweiß scheidet der Körper Stoffwechselabbauprodukte aus, reguliert seine Temperatur und fördert die Hautdurchblutung. Viele Anwender berichten, dass sie in der Infrarotsauna trotz der deutlich niedrigeren Umgebungstemperatur intensiver schwitzen als in der klassischen Sauna bei weit höheren Temperaturen. Dieses Phänomen unterstreicht eindrucksvoll die Effizienz der Infrarottechnologie: Mehr therapeutische Wirkung bei weniger physiologischem Stress für den Körper.

Besonders praktisch ist die Infrarotsauna auch deshalb, weil sie sich hervorragend für den Heimgebrauch eignet. Wer zuhause eine eigene Kabine hat – etwa eine Infrarotkabine 2 Personen für die gemeinsame Nutzung – kann bei den ersten Erkältungsanzeichen sofort und ohne Aufwand auf die schonende Wärme zugreifen. Kein Weg durch die Kälte zum Saunabetrieb, kein Warten auf freie Zeiten, keine Rücksicht auf andere Gäste. Das steigert nicht nur den Komfort, sondern erlaubt auch eine individuell angepasste Anwendungsdauer und Temperatur – entscheidende Faktoren, wenn es darum geht, den geschwächten Körper optimal zu unterstützen, ohne ihn zu überlasten.

Zusammenfassend vereint die Infrarotsauna bei Erkältung das Beste beider Welten: Sie nutzt die bewährten heilenden Kräfte der Wärme – Immunstimulation, Durchblutungsförderung, Muskelentspannung und Schwitzen –, tut dies aber auf eine Weise, die der Körper selbst in geschwächtem Zustand gut verträgt. Für alle, die Wärme als Hausmittel nutzen möchten, aber weder die extreme Hitze der klassischen Sauna noch die feuchte Atmosphäre des Dampfbades vertragen, ist die Infrarotsauna bei Erkältung die überlegene Wahl.

⚠️ Wann Sie auf eine Infrarotsauna bei Erkältung verzichten sollten (Kontraindikationen)

Die Infrarotsauna kann bei einer leichten Erkältung in bestimmten Situationen unterstützend wirken — doch es gibt klare Grenzen. Wer diese ignoriert, riskiert nicht nur eine Verschlechterung der Erkältungssymptome, sondern unter Umständen ernsthafte gesundheitliche Komplikationen. Bevor Sie also in die wohltuende Wärme einsteigen, lohnt es sich, die wichtigsten Kontraindikationen genau zu kennen. Denn Infrarotwärme ist kein harmloser Wellness-Genuss ohne Nebenwirkungen — sie greift tief in physiologische Prozesse ein, die bei bestimmten Erkrankungen besser nicht zusätzlich belastet werden sollten. Um die Infrarotkabine Wirkung richtig einschätzen zu können, müssen Sie sowohl die Chancen als auch die Risiken kennen.

Fieber: Das wichtigste Warnsignal

Fieber ist das deutlichste Signal Ihres Körpers, dass er sich in einem Ausnahmezustand befindet. Die erhöhte Körpertemperatur ist kein Fehler des Immunsystems, sondern eine bewusste Reaktion: Durch Wärme werden Viren in ihrer Vermehrungsfähigkeit gehemmt, während Immunzellen wie Leukozyten bei erhöhter Temperatur effizienter arbeiten. Das klingt zunächst so, als würde zusätzliche äußere Wärme diesen Prozess unterstützen — das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Wer mit Fieber in die Infrarotsauna geht, belastet das Herz-Kreislauf-System massiv. Der Körper kämpft bereits mit erhöhter Herzfrequenz und erweiterter Durchblutung gegen den Infekt an. Die Infrarotstrahlung erhöht die Körperkerntemperatur zusätzlich, was zu einem unkontrollierten Temperaturanstieg führen kann. Das Ergebnis: Kreislaufkollaps, Schwindel, Ohnmacht — oder im schlimmsten Fall ein gefährlicher hitzebedingter Erschöpfungszustand, der weit schwerwiegender ist als die ursprüngliche Erkältung.

Die allgemeine medizinische Empfehlung ist eindeutig: Bei Fieber ab 38,5 Grad Celsius ist ein Saunagang jeder Art — ob klassische Finnische Sauna, Dampfbad oder Infrarotkabine — strikt kontraindiziert. Selbst bei leichtem Fieber zwischen 37,5 und 38,5 Grad sollten Sie auf den Saunabesuch verzichten und stattdessen Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und leichte Schonkost priorisieren. Wenn das Fieber abgeklungen ist und Sie sich wieder kräftig genug fühlen, können Sie schrittweise wieder mit der Infrarotwärmeanwendung beginnen — beginnend mit kürzeren Sitzungen bei niedrigerer Temperatur.

Besondere Vorsicht gilt bei Kindern und älteren Menschen. Deren Thermoregulation funktioniert weniger präzise als bei gesunden Erwachsenen mittleren Alters, weshalb die Reaktion auf Infrarotwärme bei Fieber unvorhersehbarer und potenziell gefährlicher ist. Sprechen Sie in solchen Fällen immer zuerst mit einem Arzt, bevor Sie eine Infrarotsitzung in Betracht ziehen.

Akute Entzündungen: Wärme als zweischneidiges Schwert

Eine Erkältung ist oft mit lokalen Entzündungsreaktionen verbunden — gerötete Rachenschleimhäute, geschwollene Nasenschleimhäute, entzündete Nebenhöhlen oder schmerzende Lymphknoten. Infrarotwärme erhöht die Durchblutung im gesamten Körper, und genau das ist in diesen Situationen problematisch.

Entzündungsreaktionen folgen einem präzisen biochemischen Ablaufplan: Immunzellen schütten Botenstoffe aus (sogenannte Zytokine), die lokale Gefäßerweiterung, Schmerz und Schwellung verursachen. Diese Reaktion dient dazu, Krankheitserreger zu bekämpfen und beschädigtes Gewebe zu reparieren. Wenn Sie nun Infrarotstrahlung hinzufügen, verstärken Sie die Durchblutung und können damit die Entzündungsreaktion unkontrolliert anheizen — anstatt ihr zu helfen, in geordnetem Tempo abzulaufen und zur Heilung beizutragen.

Konkret bedeutet das: Bei akuter Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung), akuter Bronchitis mit Fieber, eitriger Mandelentzündung oder einer Mittelohrentzündung sollten Sie die Infrarotkabine meiden. Bei einer unkomplizierten Erkältung ohne Fieber und ohne tiefe Atemwegsbeteiligung sieht die Situation anders aus — hier kann moderate Infrarotwärme unter Umständen sinnvoll sein. Die Grenze zwischen leichter Erkältung und akuter Entzündung ist jedoch fließend, weshalb im Zweifel immer ärztlicher Rat eingeholt werden sollte.

Beachten Sie auch, dass ein Dampfbad bei Erkältung andere Wirkungsmechanismen hat als die Infrarotsauna. Während Dampf die Schleimhäute befeuchtet und kurzfristig Erleichterung verschaffen kann, erhitzt die Infrarotstrahlung das Gewebe von innen. Für Menschen mit akuten Entzündungen bietet das Dampfbad zwar ebenfalls Risiken, aber das Wirkprinzip ist ein grundlegend anderes — weshalb diese Anwendungsformen nicht einfach gleichgesetzt werden dürfen.

Kontraindikationen für die Infrarotsauna bei Erkältung: Fieber, Entzündungen und Herzprobleme sind klare Warnsignale
Bei Fieber, akuten Entzündungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Infrarotsauna tabu — auch wenn man sich eine schnelle Genesung erhofft.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Wenn die Belastung zu groß wird

Infrarotwärme ist für gesunde Menschen eine moderate kardiovaskuläre Belastung, vergleichbar mit leichtem Ausdauertraining. Das Herz schlägt schneller, die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt in der Anwendungsphase zunächst ab — um danach beim Abkühlen wieder anzusteigen. Für Menschen mit vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann genau dieser Mechanismus zur Gefahr werden.

Wer an koronarer Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen, unkontrolliertem Bluthochdruck oder einer Herzinsuffizienz leidet, sollte eine Infrarotsaunaanwendung grundsätzlich nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Kardiologen in Betracht ziehen — und zwar auch ohne gleichzeitige Erkältung. Kommt eine akute Infektionskrankheit hinzu, potenziert sich das Risiko erheblich: Das Immunsystem beansprucht ohnehin mehr Kapazität, der Körper kämpft gegen Erreger an, und die Thermoregulation ist durch den Infekt bereits beeinträchtigt. Die zusätzliche Wärmebelastung kann das Herz-Kreislauf-System in eine kritische Überlastungssituation führen.

Besonders gefährlich ist die Phase unmittelbar nach der Infrarotsaunaanwendung: Wenn Sie die Kabine verlassen und sich dem kühleren Außenklima aussetzen, zieht sich die Körperperipherie zusammen und der Blutdruck steigt rasch an. Für Menschen mit arterieller Hypertonie oder instabiler Angina pectoris ist genau diese Phase kritisch. Lesen Sie dazu auch unseren ausführlichen Artikel zu Sauna und Blutdruck, in dem die physiologischen Zusammenhänge detailliert erklärt werden und konkrete Empfehlungen für Risikogruppen gegeben werden.

Weniger bekannt, aber ebenfalls relevant: Auch Erkrankungen wie Multiple Sklerose, bei der Wärme neurologische Symptome verstärken kann, oder schwere Nierenfunktionsstörungen, bei denen die erhöhte Schweißproduktion zu Elektrolytentgleisungen führen kann, zählen zu den relativen Kontraindikationen. Wer an chronischen Erkrankungen leidet — sei es Rheuma, Diabetes oder eine Autoimmunerkrankheit — sollte die Infrarotsauna grundsätzlich mit dem Arzt besprechen. Wertvolle Hintergründe dazu finden sich auch im Artikel über Sauna bei Rheuma, der zeigt, wie differenziert die Empfehlungen in diesem Bereich sind.

Weitere Situationen, in denen Vorsicht geboten ist

Neben den drei Hauptkontraindikationen gibt es weitere Situationen, in denen Sie die Infrarotsauna während oder nach einer Erkältung besser meiden oder zumindest einschränken sollten:

  • Schwangerschaft: Erhöhte Körperkerntemperatur ist in der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimester, ein Risikofaktor. Schwangere sollten Infrarotsaunaanwendungen grundsätzlich vermeiden oder nur nach ärztlicher Freigabe nutzen.
  • Starke Erschöpfung: Wenn eine Erkältung Sie so stark geschwächt hat, dass Sie sich kaum erholen können, ist die Infrarotsauna eine zusätzliche Belastung, die der Regeneration eher schadet als nützt.
  • Einnahme bestimmter Medikamente: Einige Medikamente beeinflussen die Thermoregulation oder die Herzfrequenz. Dazu gehören bestimmte Blutdruckmittel, Antihistaminika und Antidepressiva. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen und eine Infrarotsitzung planen.
  • Alkohol- oder Drogenkonsum: Unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Substanzen ist die Wahrnehmung von Überhitzungssignalen eingeschränkt — ein ernstes Sicherheitsrisiko in der Infrarotsauna.
  • Offene Wunden oder akute Hauterkrankungen: Infrarotwärme kann Entzündungsprozesse auf der Haut verstärken und die Abheilung offener Wunden beeinträchtigen.

Grundsätzlich gilt: Die Infrarotkabine Gesundheit umfasst zahlreiche positive Aspekte — von der Muskelentspannung bis zur Unterstützung des Immunsystems bei leichtem Unwohlsein. Doch Gesundheitsförderung erfordert auch, die eigenen Grenzen zu kennen. Eine Infrarotsauna ist kein medizinisches Gerät, das auf Rezept verschrieben wird, sondern ein Wellness- und Gesundheitsinstrument, das klug und verantwortungsvoll eingesetzt werden will. Wer unsicher ist, tut gut daran, seinen Hausarzt zu befragen — nicht weil die Infrarotsauna per se gefährlich ist, sondern weil individuelle Gesundheitszustände die Risikoeinschätzung grundlegend verändern können.

Wenn Sie gesund sind oder nur eine leichte Erkältung ohne Fieber haben und keine relevanten Grunderkrankungen bekannt sind, kann die Infrarotsauna — richtig angewendet — ein sinnvolles Mittel zur Unterstützung des Wohlbefindens sein. Die entscheidende Frage ist jedoch nicht nur „Darf ich?

🛡️ Infrarotsauna zur Vorbeugung von Erkältungen

Wer häufig unter Erkältungen leidet, sucht nach wirksamen Wegen, das Immunsystem zu stärken und dem nächsten Schnupfen zuvorzukommen. Die Infrarotsauna hat sich in diesem Zusammenhang als bemerkenswert vielseitiges Werkzeug erwiesen — nicht nur zur Linderung akuter Beschwerden, sondern vor allem als präventive Maßnahme im Alltag. Regelmäßige Infrarotsauna-Sitzungen können das körpereigene Abwehrsystem auf mehreren Ebenen stärken: durch gezielte Wärmeeinwirkung, tiefe Entspannung und eine nachhaltig verbesserte Durchblutung. Wer verstehen möchte, wie die Infrarotkabine Wirkung auf den gesamten Organismus entfaltet, erkennt schnell, warum Infrarotstrahlung nicht nur wohltuend, sondern auch immunologisch relevant ist.

Regelmäßige Anwendung zur Stärkung des Immunsystems

Das Immunsystem ist kein starres Konstrukt — es reagiert auf äußere Reize, passt sich an und lässt sich durch gezielte Maßnahmen trainieren. Die regelmäßige Nutzung einer Infrarotsauna gilt dabei als eine der sanftesten und gleichzeitig wirkungsvollsten Methoden, um die körpereigene Abwehr dauerhaft zu stärken. Im Gegensatz zur traditionellen Finnischen Sauna, die Temperaturen von 80 bis 100 Grad erzeugt, arbeitet die Infrarotkabine mit deutlich milderen Raumtemperaturen von 40 bis 60 Grad Celsius. Die eigentliche Wirkung entfaltet sich jedoch tief im Gewebe: Infrarotlicht dringt mehrere Zentimeter in die Haut ein und erwärmt den Körper von innen heraus — ein grundlegend anderer Mechanismus als bei konventioneller Saunahitze.

Dieser Prozess löst eine kontrollierte Hyperthermie aus — eine vorübergehende Erhöhung der Körperkerntemperatur. Der Körper reagiert darauf ähnlich wie auf ein leichtes Fieber: Er mobilisiert das Immunsystem, steigert die Produktion weißer Blutkörperchen und aktiviert die sogenannte Fieberantwort, ohne dass tatsächlich eine Infektion vorliegt. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass regelmäßige Wärmereize die Aktivität natürlicher Killerzellen erhöhen und die Produktion von Interferonen — körpereigenen antiviralen Proteinen — ankurbeln können. Das bedeutet in der Praxis: Wer zwei- bis dreimal pro Woche die Infrarotsauna nutzt, bereitet sein Immunsystem systematisch auf Herausforderungen wie Erkältungs- und Grippeviren vor.

Besonders relevant ist die präventive Wirkung in den Herbst- und Wintermonaten, wenn die Erkältungssaison ihren Höhepunkt erreicht. Eine japanische Studie untersuchte Personen, die regelmäßig Wärmebehandlungen in Anspruch nahmen, und stellte fest, dass diese deutlich seltener an Erkältungen erkrankten als eine Kontrollgruppe ohne derartige Sitzungen. Die Infrarotsauna eignet sich dabei besonders gut als Alltagsritual, weil sie keine aufwändige Vorbereitung erfordert und auch für Menschen mit eingeschränkter Hitzetoleranz gut verträglich ist. Der Einstieg ist niedrigschwellig — kurze Sitzungen von 15 bis 20 Minuten reichen am Anfang vollkommen aus.

Für Paare oder Familien lohnt sich außerdem ein Blick auf die Möglichkeit, gemeinsam zu saunieren: Eine Infrarotkabine 2 Personen bietet den Vorteil, dass präventive Routinen gemeinsam etabliert werden können, was die Regelmäßigkeit der Anwendung erheblich fördert. Soziale Verbindlichkeit ist ein unterschätzter, aber bewährter Faktor bei der langfristigen Gesundheitsvorsorge — wer gemeinsam sauniert, hält es länger durch.

Stressabbau durch Infrarotwärme

Stress ist einer der bedeutendsten Immunsuppressoren, den der moderne Alltag kennt. Chronischer psychischer und physischer Druck erhöht den Cortisolspiegel im Blut — und Cortisol hemmt nachweislich die Immunfunktion. Wer dauerhaft unter Anspannung steht, wird häufiger krank, weil der Körper seine begrenzten Ressourcen nicht mehr optimal für die Abwehr von Krankheitserregern einsetzen kann. Die Infrarotsauna setzt genau hier an: Die sanfte, gleichmäßige Wärme wirkt tief entspannend auf das Nervensystem und aktiviert den Parasympathikus — den Teil des autonomen Nervensystems, der für Erholung und Regeneration zuständig ist.

Während einer Infrarotsauna-Sitzung sinkt die Herzfrequenz in der Regel auf ein angenehm ruhiges Niveau, die Muskulatur entspannt sich, und der Geist findet Abstand vom Alltagslärm. Gleichzeitig schüttet der Körper Endorphine aus — körpereigene Glückshormone, die nicht nur die Stimmung heben, sondern auch entzündungshemmend wirken. Viele Anwender berichten, dass sie nach einer Infrarotsauna-Sitzung deutlich besser und tiefer schlafen, was ebenfalls entscheidend für ein starkes Immunsystem ist: Im Schlaf regenerieren sich Immunzellen, und es werden verstärkt Zytokine produziert — Botenstoffe, die Infektionen aktiv bekämpfen. Wer also regelmäßig sauniert, verbessert nicht nur seinen Stresslevel, sondern investiert gleichzeitig in seine Schlafqualität.

Dieser Zusammenhang zwischen Entspannung, Schlaftiefe und Immunfunktion macht die Infrarotsauna zu einem ganzheitlichen Präventionsinstrument, das weit über eine bloße Wärmebehandlung hinausgeht. Wer den allgemeinen Infrarotkabine Gesundheit-Themen auf den Grund geht, stößt unweigerlich auf diese dreifache Wirkungskette: weniger Stress, besserer Schlaf, stärkere Abwehrkräfte. Im Vergleich dazu bietet das Dampfbad bei Erkältung ähnliche Entspannungseffekte, allerdings über einen anderen Wirkmechanismus: Die feuchte Wärme und das inhalierte Wasserdampf-Aerosol wirken vor allem auf die Atemwege direkt, während die Infrarotsauna tiefer ansetzt — im Gewebe, in der Muskulatur und im Kreislaufsystem.

Förderung der Durchblutung

Ein oft unterschätzter Aspekt der Erkältungsvorbeugung ist die Qualität der Durchblutung. Gut durchblutetes Gewebe ist besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, Immunzellen können schneller an den Ort eines Geschehens gelangen, und Stoffwechselendprodukte werden effizienter abtransportiert. Die Infrarotstrahlung erweitert die Blutgefäße — ein Effekt, der als Vasodilatation bezeichnet wird — und regt den gesamten Kreislauf nachhaltig an. Dies führt dazu, dass auch periphere Bereiche wie Hände, Füße und insbesondere die empfindlichen Schleimhäute der Atemwege besser durchblutet werden.

Gerade die Schleimhäute in Nase und Rachen spielen eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Erkältungsviren: Sie sind die erste physische Barriere, die Erreger überwinden müssen, um in den Körper einzudringen. Gut durchblutete, ausreichend feuchte Schleimhäute sind dabei deutlich widerstandsfähiger als schlecht versorgte, trockene Membranen. Im Winter — wenn Heizungsluft die Raumluft auf ein kritisches Maß austrocknet — ist eine gute Schleimhautdurchblutung besonders wichtig. Die regelmäßige Infrarotsauna-Sitzung kann hier als wirksamer Gegenpol fungieren und die natürliche Schutzbarriere des Körpers stärken.

Darüber hinaus fördert die verbesserte Durchblutung den Abtransport von Stoffwechselprodukten über den Schweiß. Während einer typischen Infrarotsauna-Sitzung kann ein Erwachsener bis zu einem halben Liter Schweiß produzieren — eine Menge, die den Organismus spürbar entlastet und die Thermoregulation schult. Diese Kreislaufstimulation ist gut dokumentiert und hat nachweislich positive Auswirkungen auf das Immungeschehen. Interessant ist in diesem Kontext auch der Vergleich mit anderen Erkrankungen, die von besserer Durchblutung profitieren: Wer etwa wegen Sauna bei Rheuma recherchiert, stößt auf ähnliche Mechanismen — Wärme und verbesserte Mikrozirkulation lindern Entzündungen und fördern die Geweberegeneration. Die Infrarotsauna wirkt also auf einem breiten gesundheitlichen Spektrum.

Wer die präventive Nutzung der Infrarotsauna langfristig in seinen Alltag integrieren möchte, sollte auf Regelmäßigkeit setzen: Zwei bis drei Sitzungen pro Woche à 20 bis 40 Minuten gelten als ideale Dosierung für Präventionszwecke. Wichtig ist dabei, stets auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten — vor, während und nach der Sitzung — und die Sitzungslänge schrittweise zu steigern, wenn man neu in die Infrarotsauna einsteigt. Neueinsteiger beginnen am besten mit 15 Minuten bei niedrigerer Strahlungsintensität und steigern sich über mehrere Wochen. So lässt sich ein nachhaltiges Immuntraining aufbauen, das in der Erkältungssaison einen spürbaren und messbaren Unterschied machen kann — ganz ohne Medikamente, Nebenwirkungen oder großen Aufwand.

❓ Häufige Fragen zur Infrarotsauna bei Erkältung

Kann eine Infrarotsauna eine Erkältung heilen?

Eine Infrarotsauna kann die Symptome einer Erkältung spürbar lindern und den Heilungsprozess aktiv unterstützen — jedoch heilt sie die Erkältung nicht im eigentlichen Sinne. Die Ursache einer Erkältung bleibt stets ein Virus, den nur das eigene Immunsystem wirkungsvoll bekämpfen kann. Was die Infrarotsauna leisten kann: Die Tiefenwärme des Infrarotlichts dringt bis in die Muskulatur und das Bindegewebe vor, löst festsitzenden Schleim in den Atemwegen, regt die Durchblutung an und unterstützt die Lymphdrainage. Durch das vermehrte Schwitzen werden Stoffwechselprodukte ausgeschieden, was den Körper bei der Regeneration zusätzlich unterstützt. Gleichzeitig werden entzündliche Prozesse gemildert und die körpereigene Immunantwort aktiviert. Regelmäßige Wärmeanwendungen können die Abwehrkräfte langfristig stärken. Bei einer akuten Erkältung sollten Sie dennoch immer auf Ihren Körper hören, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und sich nach jeder Sitzung ausreichend ausruhen. Im Zweifel ist ärztlicher Rat empfehlenswert.

Wie oft sollte ich bei einer Erkältung in die Infrarotsauna gehen?

Bei einer leichten Erkältung ohne Fieber können Sie 1–2 Mal täglich für jeweils 15–20 Minuten in die Infrarotsauna gehen. Wichtig ist dabei eine konsequente Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie vor, während und nach der Sitzung mindestens ein großes Glas Wasser oder ungesüßten Kräutertee, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen zu kompensieren. Nach jeder Sitzung sollten Sie sich warm einpacken und mindestens 30 Minuten in Ruhe verbleiben, damit der Körper die Wärme optimal verarbeiten kann. Hören Sie stets auf Ihre körperlichen Signale: Wenn Sie sich während der Sitzung unwohl fühlen, schwindelig werden oder Herzrasen bemerken, beenden Sie die Anwendung sofort. Beginnen Sie mit kürzeren Einheiten von 10–15 Minuten und steigern Sie die Dauer nur dann, wenn Sie sich wirklich gut fühlen. Überfordern Sie Ihren ohnehin geschwächten Organismus nicht — weniger ist hier oft mehr.

Welche Temperatur ist ideal bei einer Erkältung?

Die ideale Temperatur für eine Infrarotsauna-Sitzung bei einer Erkältung liegt zwischen 40 und 50 Grad Celsius — das ist deutlich moderater als bei einer klassischen finnischen Sauna, die üblicherweise 80–100 Grad erreicht. Diese mäßige Wärme schont den geschwächten Organismus und ermöglicht dennoch eine effektive Tiefenwirkung durch das Infrarotlicht, das die Wärme direkt ins Körpergewebe transportiert, ohne die Atemluft übermäßig aufzuheizen. Bei niedrigeren Temperaturen kann der Körper die Wärmeregulation besser aufrechterhalten, ohne in eine Stresssituation zu geraten, was gerade bei einem angegriffenen Immunsystem entscheidend ist. Es ist wichtig, auf die eigenen Körpersignale zu achten und die Temperatur entsprechend anzupassen. Manche Menschen empfinden bereits 40 Grad als vollkommen ausreichend, andere bevorzugen die obere Grenze von 50 Grad. Starten Sie daher immer bei der niedrigeren Temperatur und erhöhen Sie nur schrittweise nach Bedarf. Auch die Sitzungsdauer sollte bei Erkältung kürzer sein als im gesunden Zustand.

Darf ich mit Fieber in die Infrarotsauna?

Nein, bei Fieber sollten Sie auf keinen Fall in die Infrarotsauna gehen — das gilt als absolutes Ausschlusskriterium und ist medizinisch klar belegt. Die zusätzliche Wärme von außen belastet den ohnehin bereits unter hohem Stress stehenden Kreislauf erheblich und kann die Körperkerntemperatur weiter ansteigen lassen. Dies erhöht das Risiko von Kreislaufkollaps, Schwindel oder sogar Ohnmacht erheblich. Das Herz-Kreislauf-System ist bei Fieber schon deutlich stärker gefordert — eine Infrarotsauna-Sitzung würde diese Belastung weiter verschärfen und kann im schlimmsten Fall gefährlich werden. Warten Sie konsequent ab, bis das Fieber vollständig abgeklungen ist und Sie sich wieder körperlich stabil und erholt fühlen. Erst wenn die Körpertemperatur seit mindestens 24 Stunden wieder im normalen Bereich liegt, können Sie eine Infrarotsauna-Sitzung in Betracht ziehen — und dann nur mit kurzer Dauer und niedriger Temperatur. Bei anhaltendem oder hohem Fieber suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt auf.

Kann ich die Infrarotsauna auch zur Vorbeugung von Erkältungen nutzen?

Ja, regelmäßige Infrarotsauna-Sitzungen können das Immunsystem nachhaltig stärken und so wirksam zur Vorbeugung von Erkältungen und anderen Infekten beitragen. Durch die regelmäßige Wärmeexposition wird die Produktion von weißen Blutkörperchen angeregt — jene Immunzellen, die maßgeblich für die Abwehr von Viren und Bakterien verantwortlich sind. Gleichzeitig fördert das Schwitzen die Ausscheidung von Schadstoffen und verbessert die Durchblutung aller Körpergewebe, was die Versorgung des Immunsystems insgesamt optimiert. Es empfiehlt sich, 1–2 Mal pro Woche in die Infrarotsauna zu gehen, um langfristig von diesen positiven Effekten zu profitieren. Um den Immunboost zu verstärken, können Sie im Anschluss eine kurze Abkühlung einbauen, was die Gefäße trainiert und die Immunreaktion zusätzlich stimuliert. Kombiniert mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßiger Bewegung ist die Infrarotsauna ein wertvoller und angenehmer Baustein für ein starkes Immunsystem — besonders in den kälteren Jahreszeiten.

Quellen

  • Ernst E. et al.: Regular sauna bathing and the incidence of common colds. Annals of Medicine, 1990.
  • Laukkanen JA et al.: Sauna bathing and systemic inflammation. European Journal of Epidemiology, 2018.
  • Kunutsor SK et al.: Sauna bathing reduces the risk of respiratory diseases: a long-term prospective cohort study. European Journal of Epidemiology, 2017.
  • Robert Koch-Institut (RKI): Erkältungskrankheiten – Informationen für die Bevölkerung. rki.de
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM): Patientenleitlinie Akute Atemwegsinfekte. degam.de
Alexander Krüger
Alexander Krüger Seit über 12 Jahren bin ich leidenschaftlicher Sauna-Gänger. Auf SaunaMagie teile ich ehrliches Wissen — ohne Werbesprech.